Direkt zum Inhaltsbereich

Welt-Nichtrauchertag

Zahl der Raucherkrankheiten um 30 Prozent angestiegen

In deutschen Krankenhäusern werden immer mehr lebensbedrohlich erkrankte Raucher behandelt. Anlässlich des Welt-Nichtrauchertages hat das Statistische Bundesamt besorgniserregende Zahlen veröffentlicht.

Veröffentlicht:
Drastischer Anstieg an Lungenkrankheiten, die durchs Rauchen verursacht wurden.

Drastischer Anstieg an Lungenkrankheiten, die durchs Rauchen verursacht wurden.

© Bits and science photo libraryits / Fotolia

WIESBADEN. In deutschen Krankenhäusern werden immer mehr lebensbedrohlich erkrankte Raucher behandelt. Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Mittwoch mitteilte, wurden im Jahr 2015 rund 450 000 Patienten mit einer Raucherlunge oder Lungenkrebs stationär aufgenommen. Das sind 30 Prozent mehr als zehn Jahre zuvor. Mehr als 45 000 Menschen starben an Lungen- oder Bronchialkrebs. Damit ist diese Erkrankung inzwischen die vierthäufigste Todesursache in Deutschland. An ihrem Raucherhusten - einer chronisch obstruktiven Lungenerkrankung, COPD - starben gut 31 000 Menschen.

Zwar rauchen in Deutschland immer weniger Menschen Zigaretten - dafür aber immer mehr Pfeife und vor allem Wasserpfeife. Im Jahr 2007 wurden noch 251 Millionen versteuerte Zigaretten verkauft, 2016 waren es nur noch 205 Millionen. Im gleichen Zeitraum stieg der Konsum von Pfeifentabak von vier auf sieben Tonnen an. Nach Angaben des Bundesamtes liegt der tatsächliche Verbrauch von Tabak deutlich höher, da nur versteuerte Tabakwaren in die Statistik einfließen. (dpa)

Schlagworte:
Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema
Kommentare
Norbert Hopt 31.05.201714:23 Uhr

Zigarettenkonsum

Die Zahl von 251 bzw 205 Millionen Zigaretten p.A. scheint mir bei einer Bevölkerungszahl von ca. 80 Millionen sehr gering. Meines Wissens werden in Deutschland jährlich ca. 80 Milliarden Zigaretten konsumiert.

Sonderberichte zum Thema
Abb. 1: WAYPOINT-Studie: schnelle und signifikante Reduktion des SNOT-22-Scores über 52 Wochen

© Springer Medizin Verlag GmbH, modifiziert nach [6]

Schwere, unkontrollierte CRSwNP

Wirkansatz an epithelialen Alarminen

Sonderbericht | Beauftragt und finanziert durch: AstraZeneca GmbH, Hamburg
Abb. 1: Aktuelle explorative Ad-hoc-Analysen der Studien SPOTLIGHT und GLOW: mOS vor und nach Zensierung†

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [3]

CLDN18.2+, HER2− Adenokarzinom des Magens/gastroösophagealen Übergangs

Mit optimiertem Therapiemanagement den Behandlungserfolg mit Zolbetuximab unterstützen

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Astellas Pharma GmbH, München
Abb. 1: OS von Patientinnen mit Endometriumkarzinom und Mismatch-Reparatur-Profizienz bzw. Mikrosatellitenstabilität

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [3]

Primär fortgeschrittenes/rezidivierendes Endometriumkarzinom

Nachhaltiger Überlebensvorteil durch Immuntherapie plus Carboplatin-Paclitaxel

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: GlaxoSmithKline GmbH & Co. KG, München
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Tipps

Sommerhitze: Das ist wichtig bei älteren Patienten

Deutsche Gesellschaft für Nephrologie

Post-COVID-Syndrom: Blutwäsche in Studie ohne Nutzen für Betroffene?

Lesetipps
Es muss nicht immer die ganze Packung sein. Bei Abklingen der Symptome reicht oft eine kürzere Dauer der Antibiotikatherapie.

© umang / stock.adobe.com

Kürzer ist oft besser

Wann ein Antibiotikum früher abgesetzt werden kann

Frau mit Restless-Legs-Syndrom liegt im Bett und wackelt mit den Beinen.

© Andrey Popov / stock.adobe.com

Achtung vor RLS-Mimics

Restless-Legs-Syndrom: Mit 5 Kriterien zur Diagnose

Mehrere Menschen im Gespräch

© Jacob Lund / stock.adobe.com

Wohlbefinden stärken

Wie sich psychische Erkrankungen im Praxisteam vorbeugen lassen