Zytokin-Blockade birgt Hoffnung für Lupus-Patienten

NEU-ISENBURG (skh). Zytokine spielen eine wichtige Rolle in Entstehung und Verlauf des systemischen Lupus erythematodes (SLE). Die medikamentöse Zytokinblockade ist deshalb ein vielversprechender Therapieansatz.

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Wie Professor Martin Aringer von der Uniklinik Dresden berichtet, belegen klinische Pilotstudien Erfolge mit der Blockade der proinflammatorischen Zytokine Tumor-Nekrose-Faktor-a (TNF-a), Interleukin-6 (IL-6) und Interferon-a (IFN-a).

Durch eine Therapie mit TNF-a-Blocker lässt sich etwa die Entzündungs-Aktivität bei Lupusnephritis schlagartig stoppen und die Proteinurie der Patienten geht rasch zurück. Zudem gibt es Hinweise, dass eine IL-6-Blockade die Anämie bei Patienten mit chronischen Erkrankungen beeinflusst.

Eine medikamentöse IFN-a-Blockade sei außerdem bei schwierigen SLE-Hautmanifestationen eine Option, so Aringer in der Online-Ausgabe der "Zeitschrift für Rheumatologie". Kontrollierte klinische Studien werden in den nächsten Jahren weitere Antworten liefern, hofft Aringer.

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