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Integrierte Leitstellen

App-Alarmierung der Ersthelfer soll in Baden-Württemberg einheitlich erfolgen

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Stuttgart. Smartphone-basierte Alarmierungssysteme für Ersthelfer werden aktuell in zehn von 35 Rettungsdienstbereichen in Baden-Württemberg eingesetzt. In acht Kommunen oder Kreisen ist dies die App „First AED“, in zwei weiteren Kreisen kommen die Systeme „Corehelp3er“ oder „Mobile Retter“ zum Einsatz.

Da die verschiedenen Alarmierungssysteme seit zwei Jahren erprobt werden, hat das Landesinnenministerium von den Hilfsorganisationen bis Ende Oktober eine Evaluation erbeten, heißt es in der Antwort der Landesregierung auf eine parlamentarische Anfrage der CDU-Fraktion im Landtag.

Den Flickenteppich der Systeme möchte die Landesregierung aufräumen, damit die App-Alarmierung der Ersthelfer in allen Integrierten Leitstellen in Baden-Württemberg einheitlich erfolgt. Wenn dies nicht möglich ist, solle es zu Schnittstellenverknüpfungen und zur Integration aller Blaulichtorganisationen kommen. Allerdings könne das Land keine Vorgaben machen, da die Alarmierung von Ersthelfern keine Aufgabe des Rettungsdienstes darstelle.

Die Ersthelfer seien „im Vorfeld tätig, um das therapiefreie Intervall bis zum Eintreffen des organisierten Rettungsdienstes zu verkürzen“, heißt es. Entsprechend erfolge die Etablierung von solchen Konzepten im Rahmen der Ehrenamtsarbeit in den Blaulichtorganisationen. Weder beschaffe die öffentliche Hand entsprechende App-Alarmierungssysteme, noch gebe es dafür Fördergelder. (fst)

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