Bereitschaftsdienst-Konzept

„Arztruf“ für pädiatrische Notfälle startet in Hamburg

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Hamburg. Am Montag eröffnet die KV Hamburg eine kinderärztliche Notfallpraxis. Die neue Einrichtung am Katholischen Kinderkrankenhaus Wilhemstift ermöglicht auch außerhalb der regulären Praxisöffnungszeiten eine ambulante pädiatrische Versorgung.

Die kinderärztliche Notfallpraxis ist Teil des Bereitschaftsdienstkonzeptes „Arztruf Hamburg“, mit dem die KV in der Hansestadt ärztliche Hilfe rund um die Uhr gewährleistet. Das neue Angebot ersetzt den bisherigen kinderärztlichen Rufbereitschaftsdienst in der KV-Notfallpraxis in Farmsen und ist damit zeitlich, räumlich und personell eine Erweiterung.

Täglich bis 23 Uhr, samstags bis 24 Uhr geöffnet

„Wir sind jetzt nicht nur am Wochenende und an Feiertagen, sondern täglich mit mehr Personal für unsere kleinen Patienten und ihre Eltern da – sodass wir auch ein höheres Patientenaufkommen gut versorgen können“, sagte die stellvertretende KV-Vorstandsvorsitzende Caroline Roos.

Die neue Praxis verfügt über vier Behandlungszimmer mit eigenem Empfangstresen im Bereich der Zentralambulanz des Krankenhauses. Niedergelassene und Klinikärzte versprechen sich von der neuen Einrichtung neben einer besseren pädiatrischen Versorgung auch eine vertiefte Zusammenarbeit – diese Hoffnung äußerten zumindest Dr. Stefan Renz, Vorsitzender der Hamburger Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte und der Chefarzt der Pädiatrie und ärztliche Direktor im Wilhemstift, Professor. Peter Höger.

Die neue Praxis wird nach Schluss der Sprechstunden der niedergelassenen Ärzte bis 23 Uhr geöffnet haben, am Sonnabend und feiertags von acht bis 24 Uhr und sonntags von acht bis 23 Uhr. (di)

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