Förderinitiative

Bayern investiert in Forschung zu Corona-Langzeitfolgen

Das Bundesland investiert erneut fünf Millionen Euro in die Versorgungsforschung zu Post- und Long-COVID.

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München. Der Freistaat stellt weitere fünf Millionen Euro zur Verfügung, um noch mehr Erkenntnisse zum Post-COVID-Syndrom zu gewinnen, Experten zu vernetzen sowie einen Wissenstransfer zu unterstützen.

Der Freistaat Bayern setzt seine Förderung für die Versorgungsforschung zu Corona-Langzeitfolgen in 2023 fort. Das geht aus einer Pressemitteilung des Gesundheitsministeriums hervor. Ab Herbst 2021 waren in Summe fünf Millionen Euro in die Förderinitiative geflossen, im Laufe des ersten Halbjahres 2023 enden die Förderphasen der einzelnen Projekte.

Im Haushaltsjahr 2023 will die Staatsregierung, wie Gesundheitsminister Klaus Holetschek nun ankündigt, erneut fünf Millionen Euro für die Versorgungsforschung zu Long- und Post-COVID bereitstellen. Unter anderem erhoffe er sich, dadurch neue Impulse für die Regelversorgung gerade auch im ländlichen Raum zu setzen. Die Bewerbungen laufen über das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit. Der Förderaufruf soll zeitnah erfolgen.

250.000 neue Fälle in halbem Jahr

Laut Kassenärztlicher Vereinigung Bayerns (KVB) wurden allein von Januar 2021 bis Ende Juni 2022 im Freistaat knapp 400.000 Menschen mit der Diagnose Post- oder Long-COVID-Syndrom ambulant erstversorgt. Davon entfielen mehr als 250.000 neue Fälle auf das erste Halbjahr 2022.

Sieben Projekte wurden im Zuge der bayerischen Initiative bislang gefördert. Weiterführende Informationen zu den bisherigen Forschungsprojekten finden sich überdies auf der Website des StMGP: https://www.stmgp.bayern.de/coronavirus/post-covid/ (mic)

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