Neuinfektionen

Berlin mit eigenem Corona-Ampelsystem

In der Hauptstadt gelten für die Rücknahme von Lockerungen strengere Regeln als auf Bundesebene.

Veröffentlicht: 22.05.2020, 15:38 Uhr

Berlin. Für die Frage, wann Lockerungen wieder zurückgenommen werden, hat Berlin ein eigenes Ampelsystem entwickelt – und das ist strenger als die auf Bundesebene vereinbarten Vorgaben.

Wie Bayern hält Berlin die vorvergangene Woche verkündete Obergrenze von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen für zu hoch. Der Senat hat deshalb ein eigenes Frühwarnsystem entwickelt, das „einerseits die Übertragungsdynamik“ im Blick habe „und andererseits die Belastung des Gesundheitssystems“, heißt es in einer Mitteilung.

Das Ampelsystem basiert auf folgenden Indikatoren: auf der Reproduktionszahl, der Auslastung und Kapazität der Intensiv-Betten in den Krankenhäusern sowie der Zahl von Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. Für Berlin seien 20 („gelbe Ampel“) und 30 („rote Ampel“) Neuinfektionen je 100.000 Einwohner als Grenzwerte definiert worden. (juk)

Mehr zum Thema

Neuinfektionen

Berlin mit eigenem Corona-Ampelsystem

„ÄrzteTag“-Podcast

Warum Berliner Amtsärzte gegen die Corona-Ampel sind

Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Newsletter bestellen »

Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte, Medizinstudenten, MFA und weitere Personengruppen viele Vorteile.

Die Anmeldung ist mit wenigen Klicks erledigt.

Jetzt anmelden / registrieren »

Top-Meldungen
Ist der ICD noch immer ein Lebensretter?

Kardiologie

Ist der ICD noch immer ein Lebensretter?

Chloroquin und Co: Geringe Erfolgsaussicht bei COVID-19

Neue Datenanalyse

Chloroquin und Co: Geringe Erfolgsaussicht bei COVID-19

Diese Website verwendet Cookies. Weitere Informationen zu Cookies und und insbesondere dazu, wie Sie deren Verwendung widersprechen können, finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.  Verstanden