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Impfung gegen SARS-CoV-2

Brandenburg: Ministerin und KV rufen zum Booster auf

Noch bestehen große Impflücken bei über 60-Jährigen, denen die STIKO eine vierte Impfung empfiehlt. Das bringt Ministerin Nonnemacher und den KV-Chef in Brandenburg zu einem gemeinsamen Appell.

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Potsdam. Brandenburgs Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher (Grüne) und der Vorstandsvorsitzende der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg (KVBB), MU/Dr. CS Peter Noack, haben zu Booster-Impfungen mit den Omikron-Impfstoffen aufgerufen.

„Die Corona-Impfung bietet eine hohe Schutzwirkung gegen einen schweren Verlauf der COVID-19-Erkrankung“, sagte Nonnemacher. Der Impfschutz lasse mit der Zeit aber nach. „Deshalb empfehlen wir besonders älteren oder chronisch kranken Menschen, ihren Impfschutz rechtzeitig auffrischen zu lassen.“

Noack betonte, dass die Arztpraxen im Land „wohnortnah und niederschwellig in kurzer Zeit sehr viele Menschen impfen können.“ In Brandenburg haben laut Robert Koch-Institut 80,9 Prozent der über 60-Jährigen eine dritte Impfung gegen Corona erhalten, jeder sechste über 60 Jahren hat eine vierte Impfung. Ab dem 1. Oktober sind entweder drei Einzelimpfungen oder zwei Impfungen plus einer Infektion erforderlich, um als „vollständig geimpft“ zu gelten. (lass)

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