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Einigung

Brandenburg setzt Programm für Landärzte fort

570.000 Euro sind im neuen Haushalt für Landarztstipendien vorgesehen. Damit können 35 Vollstipendien pro Semester vergeben werden.

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Potsdam. Brandenburgs Kenia-Koalition will das Landärztestipendium retten. Bei einer Koalitionsrunde am Freitag verständigten sich Vertreter von CDU, SPD und Grünen darauf, im nächsten Haushalt über einen Änderungsantrag insgesamt 570 .000 Euro für angehende Ärzte, die ihren Dienst in Brandenburg aufnehmen werden, zur Verfügung zu stellen.

„Das Landärztestipendium wäre ansonsten planmäßig ausgelaufen“, sagte der SPD-Fraktionsvorsitzende Daniel Keller am Sonntag der „Ärzte Zeitung“. „In diesem Jahr hätte kein neues Stipendium vergeben werden können.“ Mit dem Änderungsantrag könne Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher (Grüne) nun eine neue Förderrichtlinie auf den Weg bringen. „Für uns als SPD war der Erhalt des Landärztestipendiums ein Teil unseres Wahlprogramms“, so Keller. „Daher sind wir sehr zufrieden, dass wir das fortsetzen können.“

Die Fraktionsvorsitzende der Grünen, Petra Budke, sagte, das Landärzteprogramm sei eine Reaktion auf den Mangel von Ärzten und Ärztinnen im ländlichen Raum. „Ich freue mich daher sehr über die Einigung“, sagte Budke. „Damit können je Semester bis zu 35 Vollstipendien vergeben werden.“ Die Verlängerung eröffne zudem die Möglichkeit, zu evaluieren und zu analysieren, weshalb die Nachfrage zuletzt rückläufig war. „Unser Ziel bleibt klar: Wir brauchen eine gute, wohnortnahe Gesundheitsversorgung in der Fläche.“ (lass)

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