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Ministerium veröffentlicht Förderrichtlinie

Brandenburger Landärztestipendium kann wieder beantragt werden

2,6 Millionen Euro stellt die Landesregierung in Brandenburg für das Landärztestipendium zur Verfügung. In diesem und im kommenden Jahr können 18 Stipendien vergeben werden.

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Potsdam. Brandenburgs Landärztestipendium geht weiter: Am Mittwoch veröffentlichte das Gesundheitsministerium die „Förderrichtlinie Stärkung der landärztlichen Versorgung Brandenburgs“.

Damit stehen bis Ende 2024 pro Jahr rund 2,6 Millionen Euro zur Förderung angehender Mediziner zur Verfügung, die sich verpflichten, nach ihrem Studium und ihrer fachärztlichen Weiterbildung mindestens fünf Jahre in ländlichen Regionen Brandenburgs tätig zu sein.

Dafür erhalten sie ein Stipendium von 1.000 Euro pro Monat, das bis zum Ende des Medizinstudiums, also dem Bestehen des Dritten Abschnitts der Ärztlichen Prüfung gewährt werden kann. Mit der neuen Richtlinie können pro Wintersemester 2023 und 2024 maximal 18 Stipendien neu vergeben werden.

Steiniger: Wichtige Ergänzung

„Das Landärztestipendium ist ein großer Erfolg“, sagte Gesundheitsstaatssekretär Michael Ranft. Bis heute wurden bereits 191 Stipendien vergeben. Davon haben inzwischen acht Stipendiaten ihr Medizinstudium erfolgreich beendet und befinden sich derzeit in der Facharzt-Weiterbildung.

Die Vorsitzende der KV Brandenburg, Dr. Catrin Steiniger, nannte das Landärzteprogramm eine wichtige Ergänzung der eigenen, breit aufgestellten Nachwuchsförderung. „Je früher wir angehende Ärztinnen und Ärzte für die Tätigkeit in unserer Region begeistern können, desto besser.“

Die erste Auflage des Landärzteprogramms startete im Wintersemester 2019 und endete im Sommersemester 2021. Damals wurden 122 Stipendien vergeben. Die zweite Auflage folgte im Jahr 2022 mit zwei Bewerbungsrunden. Hier wurden weitere 69 Vollstipendien vergeben. (lass)

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