Klinikfinanzierung

Brandenburger Landtag bewilligt Krankenhaushilfen

Die 54 Brandenburger Krankenhäuser erhalten auch 2024 zusätzlich 95 Millionen Euro aus einem speziellen Fördertopf des Landes.

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Potsdam. Die 54 Brandenburger Krankenhäuser erhalten auch 2024 zusätzlich 95 Millionen Euro aus dem „Brandenburg-Paket“. Der Landtagsausschuss für Haushalt und Finanzen bewilligte am Donnerstag das „Sonderförderprogramm Krisenbewältigung der Krankenhäuser“. Bereits im vergangenen Jahr hatten die Krankenhäuser angesichts der krisenbedingten Preissteigerungen 95 Millionen Euro vom Land erhalten – zusätzlich zu den 110 Millionen Euro, die regulär als Investitionspauschale für die Krankenhäuser pro Jahr im Landeshaushalt zur Verfügung stehen. Zudem stimmte der Ausschuss dem Soforthilfeprogramms „Green Care and Hospital“ zu und bewilligte rund 56 Millionen Euro für das Jahr 2024.

„Die zusätzlichen Ausgaben sind notwendig, um die stationäre gesundheitliche Versorgung sicherzustellen“, sagte Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher (Grüne). „Die Krankenhäuser befinden sich weiterhin in einer wirklich schwierigen wirtschaftlichen und finanziellen Situation.“ Sie seien stark belastet durch die Folgen der Corona-Pandemie, die Energiekrise und die Inflation infolge des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine.

Mit dem Soforthilfeprogramm „Green Care and Hospital“ unterstützt das Land Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen und Einrichtungen der Eingliederungshilfe zur Abmilderung der Folgen der Energiekrise zusätzlich dabei, ihre Energieversorgung nachhaltig umzustellen – zum Beispiel mit einer energetischen Gebäudesanierung. In 2024 können auch Reha-Kliniken mit diesem Geld unterstützt werden. (lass)

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