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Gegen Fachkräftemangel

Cottbuser Klinikum wirbt um Pfleger aus dem Ausland

Das Cottbuser Klinikum setzt in der Pflege auf Ausbildung – und nimmt dabei auch Menschen nicht nur aus dem benachbarten Ausland in den Blick.

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Cottbus. Mit Blick auf die immer älter werdende Gesellschaft und den Strukturwandel in der Lausitz steht das Carl-Thiem-Klinikum (CTK) in Cottbus vor großen Herausforderungen – vor allem bei der Gewinnung von Fachkräften. Brandenburgs größtes Krankenhaus, das einmal Uniklinikum werden soll, widmete deshalb der Pflege am Dienstag einen eigenen Kongress.

So will das CTK bei der Ausbildung aufstocken. Bis zu 1000 Ausbildungsplätze in der Pflege wolle das Klinikum mit seiner Akademie künftig anbieten, erklärte Pflegedirektorin Andrea Stewig-Nitschke. Zudem will das Klinikum auch ausländische Fachkräfte für Cottbus gewinnen.

So gibt es beispielsweise ein Modellprojekt zur bilingualen Ausbildung für polnischsprachige Menschen. Das Projekt läuft über sechs Jahre. Überdies werden im kommenden Monat 15 Menschen aus Brasilien am Carl-Thiem-Klinikum ihren Anerkennungslehrgang als Pflegekräfte beginnen. Bei der Einbindung ukrainischer Geflüchteter in eine Ausbildung oder Beschäftigung arbeitet das CTK eng mit der Lausitz-Klinik in Forst zusammen, die für 22 geflüchtete ukrainische Pflegekräfte ein Qualifizierungsprogramm gestartet hat. (dpa)
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