Modellprojekt gestartet

Erstes digitales Epilepsieberatungszentrum in Norddeutschland

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Schleswig-Holsteins Gesundheitsministerin Kerstin von der Decken (l.) überreichte offiziell den Förderbescheid des Landes an PD Dr. Nils G. Margraf (UKSH) und PD Dr. Sarah von Spiczak (DRK) und gab damit den offiziellen Startschuss für das Projekt.

Schleswig-Holsteins Gesundheitsministerin Kerstin von der Decken (l.) überreichte offiziell den Förderbescheid des Landes an PD Dr. Nils G. Margraf (UKSH) und PD Dr. Sarah von Spiczak (DRK) und gab damit den offiziellen Startschuss für das Projekt.

© UKSH

Kiel. Am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) wird das erste digitale Beratungszentrum für Menschen mit Epilepsie in Norddeutschland aufgebaut. Schleswig-Holsteins Gesundheitsministerin Kerstin von der Decken (CDU) übergab am Sonnabend einen Förderbescheid des Landes für das Modellprojekt des Erwachsenenepilepsiezentrums Kiel der Klinik für Neurologie am UKSH in Zusammenarbeit mit dem Norddeutschen Epilepsiezentrum für Kinder und Jugendliche des Deutschen Roten Kreuzes (DRK). Das Projekt werde seit Anfang 2022 für einen Zeitraum von drei Jahren mit knapp 500.000 Euro aus dem Versorgungssicherungsfonds des Landes gefördert.

„Erstmals wird damit ein flächendeckendes und niedrigschwelliges Online-Angebot zur Epilepsie mit einer umfassenden Beratung zu unterschiedlichen Themen etabliert“, sagte von der Decken. Dadurch könne die Versorgung von Epilepsiepatienten besonders im ländlichen Raum verbessert werden, da sie potenziell seltener weite Anreisen zu spezifischen Angeboten auf sich nehmen müssen.

„Mit dem Modellprojekt wollen wir alle ansprechen, die als persönlich Betroffene, in der Familie, beruflich oder im privaten Umfeld mit dem Thema Epilepsie konfrontiert sind“, sagte Sarah von Spiczak, ärztliche Leiterin des DRK-Norddeutschen Epilepsiezentrums für Kinder- und Jugendliche. In Schleswig-Holstein gibt es nach den Daten der Ersatzkassen etwa 36. 000 Epilepsiepatientinnen und -patienten. (dpa)

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