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Landesarbeitsgemeinschaft gegründet

Forschungsnetz zu Klimawandel und Gesundheit in Bayern

Mit den Folgen des Klimawandels auf die Gesundheit will sich in Bayern künftig die interdisziplinäre Landesarbeitsgemeinschaft „Gesundheitsschutz im Klimawandel“ (LAGiK) beschäftigen.

Veröffentlicht:

München. Steigende Temperaturen, vermehrte und aggressivere Pollen, erhöhte UV-Strahlung: Der Klimawandel belastet die Gesundheit der Menschen in vielen Bereichen.

Damit will sich in Bayern künftig die interdisziplinäre Landesarbeitsgemeinschaft „Gesundheitsschutz im Klimawandel“ (LAGiK) beschäftigen. Forschungskooperationen und Wissenstransfer stehen im Vordergrund. Präventionsmaßnahmen und Frühwarnsysteme sollen erarbeitet werden.

Man wolle alle relevanten Akteure vernetzen und so Strukturen schaffen, um die Menschen besser vor dem Klimawandel zu schützen, sagte Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU). Die Arbeitsgemeinschaft woll sich als erstes auf das Thema gesundheitliche Belastung durch Hitze fokussieren.

Vernetzt werden sollen Akteure aus dem Gesundheitswesen, der Wissenschaft, der Staatsregierung und den Kommunen. Unter anderem beteiligen sich der Bayerische Hausärzteverband, die Arbeitsgemeinschaft der Krankenkassen in Bayern, die Landesärztekammer und Krankenhausgesellschaft. Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL )übernimmt die Koordination. (mic)

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