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Über- und Unterversorgung

Große regionale Unterschiede bei Psychotherapieangebot für Kinder in Hessen

In der gesamten Region Osthessen gibt es nur einen Arzt mit der Fachrichtung Kinder- und Jugendpsychiatrie, so das Sozialministerium Hessen als Antwort auf eine Linken-Anfrage.

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Wiesbaden. In Hessen gibt es 513 Psychotherapeuten für Kinder und Jugendliche. Sie teilen sich 314,5 Stellen (Stichtag 1. Juli 2020), wie aus einer Antwort des Sozialministeriums auf eine Anfrage der SPD-Fraktion im Landtag hervorgeht. 102 Therapeuten haben in Frankfurt ihre Praxis, im Landkreis Werra-Meißner sind es fünf Kollegen. Hessen hatte Ende 2019 mehr als 1,05 Millionen Einwohner im Alter von unter 18 Jahren.

Außerdem kümmern sich hessenweit 75 Kinder- und Jugendpsychiater um Patienten. Sie teilen sich rund 56 Stellen (Stichtag 1. Juli 2020). Während es im Rhein-Main-Gebiet 35 Ärzte mit dieser Fachrichtung gibt, ist es in der Region Osthessen nur einer. Es kann bei Psychologen und Psychiatern zu Doppelzählungen kommen.

Das Sozialministerium bezeichnete die kinder- und jugendpsychiatrische Versorgung insgesamt als „gut“. Es bestünden jedoch regionale Unterschiede. In Hessen gebe es aktuell neun Kliniken für Kinder- und Jugendpsychiatrie, die in der Regel auch über tagesklinische Angebote verfügten. (dpa)

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