Preissteigerungen

Hessens Kammer-Delegierte fordern Ausgleichszahlungen

Inflation und Energiepreise gefährden Praxen und Kliniken und damit die Patientenversorgung, heißt es in einer Resolution der hessischen Ärztekammer. Die Lösung suchen die Delegierten in der Politik.

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Frankfurt/Main. Die Delegiertenversammlung der Landesärztekammer Hessen ruft die politisch Handelnden dazu auf, Praxen und Kliniken die durch Inflation und hohe Energiekosten entstandenen Mehrkosten zu ersetzen. „Kein Klinik- und Praxissterben durch Inflation!“, heißt es wörtlich in einer Resolution vom Mittwoch.

Explodierende Energiekosten und hohe Inflationsraten führten zu einer Bedrohung der Daseinsvorsorge, heiß es in einer Mitteilung der Kammer vom Donnerstag. Kliniken gerieten unverschuldet in die Gefahr einer Insolvenz und damit einer Schließung. Praxen könnten gezwungen sein, ihren Betrieb einzuschränken oder sogar einzustellen, was in der Folge die Patientenversorgung gefährde.

Die geltenden Vergütungssysteme bildeten nach Ansicht der Delegierten die aktuellen Kostensteigerungen im Gesundheitswesen weder im ambulanten noch im stationären Bereich ab. Die zur Hilfe nötigen Summen ließen sich betriebswirtschaftlich gut ermitteln, um entsprechende Ausgleichszahlungen zu berechnen, heißt es in der Resolution. (bar)

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