Flächendeckend

In NRW sollen gemeindespsychiatrische Verbünde entstehen

Nordrhein-Westfalen ördert den Aufbau gemeindepsychiatrischer in den nächsten drei Jahren mit 2,7 Millionen Euro.

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Düsseldorf. In Nordrhein-Westfalen sollen flächendeckend gemeindespsychiatrische Verbünde entstehen. Das Land stellt den Kommunen für den Aufbau solcher Angebote in den nächsten drei Jahren rund 2,7 Millionen Euro zur Verfügung.

In den Verbünden arbeiten unterschiedliche Leistungserbringer und Versorgungsbereiche zusammen und organisieren ein umfassendes psychiatrisches Hilfsangebot.

Die Corona-Krise habe die Bedeutung der psychiatrischen und psychosozialen Hilfe vor Ort unterstrichen, sagte Landesgesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU). Dem trage die Landesregierung mit dem Förderprogramm Rechnung. „Bisher gibt es nur wenige Kommunen in Nordrhein-Westfalen, in denen gemeindepsychiatrische Verbünde existieren.“ Dort hätten sie sich bewährt, betonte er.

Pro Kreis und kreisfreier Stadt beträgt die maximale Fördersumme 50.000 Euro. Die Mittel können für eine Personalstelle und Sachmittel verwendet werden. Hinzu kommt im ersten Jahr eine einmalige Anschubfinanzierung von 7500 Euro für die Arbeitsplatz-Grundausstattung. (iss)

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