Sachsen

Kombinierte Bildgebung erleichtert Op

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Dresden. Forscher des Universitätsklinikums Dresden und der Technischen Universität Dresden wollen mithilfe künstlicher Intelligenz minimalinvasive Operationen bei Krebserkrankungen verbessern. Dabei sollten während der Operation schon existierende Aufnahmen aus MRT- und CT-Untersuchungen mit der Live-Kamerasicht verschmolzen werden, teilte das sächsische Wissenschaftsministerium mit.

Bisher werde dem Chirurgen auf einem Bildschirm nur ein manuell gewählter Ausschnitt eines Bildes angezeigt. Die Informationen aus dieser Abbildung müssten die Chirurgen kontinuierlich und allein mit Hilfe der räumlichen Vorstellungskraft auf den Patienten und die OP-Situation übertragen und interpretieren.

Das neue System solle künftig wichtige und verdeckte Gewebestrukturen und Zielregionen finden und darstellen. Dabei sollten verschiedene Systeme wie Bild- und Videoquellen, Navigationssensoren oder Ultraschall gleichzeitig für die Chirurgen nutzbar gemacht werden.

Eine Live-Sicht ermöglicht Navigation und Orientierung der OP-Kameras und Werkzeuge und erlaube damit minimalinvasive Operationen auch bei schwierigen Eingriffen, die bisher offen durchgeführt werden müssen.

Der Freistaat Sachsen fördere das Vorhaben seit diesem Februar bis Ende 2022 mit Geldern in Höhe von 1,5 Millionen Euro. (sve)

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