Corona-Impfung

Laumann: Kinderimpfung ist medizinische und keine politische Frage

Gesundheits- und Familienminister aus Nordrhein-Westfalen stellen klar: Durch Corona-Impfungen bei Kindern wird niemandem etwas weggenommen.

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Düsseldorf. Nordrhein-Westfalen bereitet sich auf die Corona-Impfung für Kinder und Jugendliche im Alter von zwölf bis 16 Jahren vor. Entscheidend seien jetzt die Stellungnahmen der Europäischen Arzneimittelagentur EMA und der Ständigen Impfkommission, sagte Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) in einer digitalen Pressekonferenz. „Das ist eine medizinische Frage, keine politische.“

Eine positive Entscheidung für die Kinder bedeute keine Nachteile für andere. „Es wird niemand etwas weggenommen, sondern der Kreis der Impfberechtigten wird erweitert“, betonte Laumann.

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NRW-Familienminister Dr. Joachim Stamp (FDP) stellte klar, dass keine Massenimpfungen an Kindern vorgenommen werden, um die Herdenimmunität zu erreichen. „Es wird um die genaue Abwägung gehen, was für Kinder und Jugendliche das Beste ist“, sagte Stamp.

Gesundheitsminister Laumann zeigte sich weiter optimistisch, dass bis zum Herbst alle Menschen in NRW, die sich impfen lassen wollen, die erste und zweite Impfung erhalten haben. (iss)

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