Corona-Impfkampagne

Mobile COVID-19-Impfteams in Niedersachsen starten im Schichtbetrieb

In Niedersachsen startet die Corona-Impfung mit einem mobilen Impfteam. Je nach Personalbedarf soll später aufgestockt werden.

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Hannover. Niedersachsen wird 50 Impfzentren im Land schaffen, um die Bevölkerung gegen eine Infektion mit dem Coronavirus zu schützen. Das kündigte das Gesundheitsministerium des Landes an. Aller Voraussicht nach werden die Impfzentren in Niedersachsen mit je einem mobilen Impfteam starten und die Anzahl je nach Bedarf und zur Verfügung stehendem Personal/Impfstoff aufstocken.

Die Terminvergabe für die Impfungen erfolge „via EDV-System“, so das Niedersächsische Gesundheitsministerium. In welchen Time-Slots die Termine vergeben werden, ist noch nicht klar. Vor Ort wird der Zugang an einer Anmeldung geregelt.

Für das Personal der Impfzentren werde Infektionsschutzbekleidung vorgehalten, und zwar FFP2-Schutzmasken, Einweghandschuhe und bei Bedarf Infektionsschutzkittel. In der Konzeption der Impfzentren vor Ort muss außerdem mit Flächen/Räumen geplant werden, die die Einhaltung von Abstandsregeln ermöglichen.

Ob niedergelassene Ärzte und Praxispersonal eigene Impftermine erhalten werden, ist noch unklar. Die Priorisierung erfolge nach STIKO-Empfehlung. „Möglicherweise werden die genannten Personengruppen aufgrund einer beruflichen Indikation priorisiert berücksichtigt. Die Impfung von Ärzten und Praxispersonal erfolgt nach bisheriger Planung im Impfzentrum“, so das Ministerium.

Ärzte werden für die Impfungen nur „auf Freiwilligenbasis über die KV Niedersachsen in Zusammenarbeit mit der ÄKN rekrutiert“, heißt es. Bisherige Erfahrungen der KVN deuten darauf hin, dass sich vor allem Ärzte im Ruhestand beteiligen werden. Zudem sollen sie im Schichtbetrieb und wechselnd in den Impfzentren arbeiten; auch, damit die Auswirkungen auf die Versorgung etwa in den Hausarztpraxen möglichst gering bleiben. (cben)

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