Nordrhein-Westfalen

Nach Astra-Zeneca-Stopp: NRW zapft für Corona-Impfkampagne die Reserven an

NRW hat für die Zweitimpfungen BioNTech- und Moderna-Vakzine zurückgelegt. Diese werden jetzt verimpft, um einen Impfstau wegen des AstraZenecas-Stopps zu verhindern, kündigte Gesundheitsminister Laumann an.

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Düsseldorf. Als Reaktion auf die Probleme mit dem Impfstoff von AstraZeneca geht Nordrhein-Westfalen an die Reserven mit den Impfstoffen von BioNTech/Pfizer und Moderna, die für Zweitimpfungen zurückgelegt wurden.

„Wir sehen uns in der Lage, bis Ende März 150.000 zusätzliche Impfungen durchzuführen, indem wir die Reserve verkleinern“, sagte Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) vor Journalisten in Düsseldorf.

Mit diesen Dosen sollen vor allem die Menschen in den Einrichtungen der Eingliederungshilfe geimpft werden, berichtete Landesgesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU). Hinzu komme eine kleine Charge für die weitere Immunisierung der über 80-Jährigen. Die geplanten Impfungen von Lehrern und Erziehern fallen erst einmal aus.

Laumann begrüßte, dass in NRW inzwischen rund 80 Prozent des Krankenhauspersonals geimpft seien. „Es ist wichtig, dass wir keine Ausfälle in den Krankenhäusern haben, wenn wir dort wieder mehr Fälle haben.“ Am Dienstag waren nach seinen Angaben in NRW noch 988 Intensivbetten frei, davon 642 mit Beatmung.

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Deutschland müsse beim Impfen und Testen besser werden, räumte Laschet ein. Eigentlich sei die Logistik hierzulande doch eine Stärke, und diesen Vorteil müsste man ausspielen. „Beim Impfgipfel müssen wir erörtern, wie wir weiter Bürokratie abbauen können“, forderte er. (iss)

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