Corona-Impfungen

Nuvaxovid in Mecklenburg-Vorpommern nur in Impfzentren

Auch in Mecklenburg-Vorpommern sollen zunächst vor allem Beschäftigte in Gesundheitsberufen mit Nuvaxovid geimpft werden. Im Saarland verzögert sich wegen unklarer Liefermengen und -daten der Beginn der Terminbuchungen.

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Zunächst sollen in Mecklenburg-Vorpommern mit Nuvaxovid nur Mitarbeiter von Einrichtungen geimpft werden, die der Impfpflicht unterliegen. Geimpft wird mit Nuvaxovid ausschließlich in den kommunalen Impfzentren.

Zunächst sollen in Mecklenburg-Vorpommern mit Nuvaxovid nur Mitarbeiter von Einrichtungen geimpft werden, die der Impfpflicht unterliegen. Geimpft wird mit Nuvaxovid ausschließlich in den kommunalen Impfzentren.

© Bernd Feil / M.i.S. / picture alliance

Schwerin/Saarbrücken. Die erste Lieferung des Corona-Impfstoffs Nuvaxovid des Herstellers Novavax wird Ende Februar in Mecklenburg-Vorpommern erwartet. „Wir rechnen nach neuesten Informationen des Bundes mit einer Lieferung Ende der achten Kalenderwoche“, erklärte Landesgesundheitsministerin Stefanie Drese (SPD) am Freitag in Schwerin. „Es stehen dann in den ersten vier Wochen circa 76.000 Dosen zur Verfügung, so dass zunächst circa 38.000 Menschen in Mecklenburg-Vorpommern mit Nuvaxovid geimpft werden könnten.“

Zunächst sollen mit dem Präparat nur Mitarbeiter von Einrichtungen geimpft werden, die der Impfpflicht unterliegen. Sie können sich von Mitte kommender Woche an registrieren lassen. Geimpft wird mit Nuvaxovid ausschließlich in den kommunalen Impfzentren.

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Die STIKO hatte am Donnerstag den Einsatz des Novavax-Impfstoffs für Menschen ab 18 Jahren empfohlen. Das Bundesgesundheitsministerium erwartet die erste Lieferung von 1,4 Millionen Dosen in der Woche ab dem 21. Februar.

Drese erhofft sich von Nuvaxovid eine Belebung des Impfgeschehens in Mecklenburg-Vorpommern. „Viele Bürgerinnen und Bürger, die skeptisch gegenüber mRNA-Impfstoffen sind oder bei denen medizinische Gründe gegen deren Einsatz sprechen, haben in Kürze die Möglichkeit, sich mit einem proteinbasierten Impfstoff zu schützen.“ In den Zulassungsstudien habe das Präparat eine mit den mRNA-Impfstoffen vergleichbare Wirksamkeit gezeigt. Aussagen zur Wirksamkeit gegen die Omikron-Variante könnten aktuell noch nicht getroffen werden.

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Im Saarland verzögert sich unterdessen der ursprünglich für diesen Samstag geplante Beginn der Terminbuchungen für Corona-Impfungen mit Novavax-Impfstoff. Nach Rückfrage beim Bundesgesundheitsministerium sei weiterhin unklar, wann der Impfstoff in welcher Menge im Saarland verfügbar ist, teilte das Gesundheitsministerium am Samstagabend in Saarbrücken mit.

Auch sei weiterhin offen, wie der Bund die Liefermengen zu Impfzentren und Ärzteschaft verteilen wird. „Wir stehen bereit und werden abhängig von der gelieferten Menge die Möglichkeit schaffen, einen Impftermin für eine Impfung mit Novavax zu erhalten“, sagte Ministerin Monika Bachmann (CDU) laut Mitteilung. Die Anmeldung für eine Novavax-Impfung in einem Impfzentrum soll nach früheren Angaben der Regierung über das Impfportal des Landes erfolgen. (dpa/mv/lrs)

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