Auf Nürnberger Berufsmesse

Quitterer und Holetschek fordern wieder Coronabonus für MFA

Mit der Kampagne 2.0 „Traumjob MFA“ wirbt die Bayerische Landesärztekammer auf der Nürnberger Messe für den Beruf – und fordert von der Politik erneut eine Corona-Sonderzahlung.

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Nürnberg. Die Forderung nach einem Corona-Bonus für Medizinische Fachangestellte ist nicht neu, verhallte aber bislang in Berlin ungehört. Dr. Gerald Quitterer, Präsident der Bayerischen Landesärztekammer (BLÄK), appellierte bei der „Berufsbildung 2022“ in Nürnberg nun erneut: Die wichtigste Motivation für den Beruf seien Anerkennung und Wertschätzung, insbesondere auch durch die Politik. Unter anderem hätten die MFA dazu beigetragen, dass in den Praxen knapp 14 Millionen Corona-Impfungen durchgeführt werden konnten.

„Oft die erste Anlaufstelle“

Er könne die Forderung der BLÄK nur unterstreichen, sagte Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU). Mehrfach habe er den Bund aufgefordert, auch den MFA einen Bonus zukommen zu lassen. „Sie waren und sind für Patientinnen und Patienten oft die erste Anlaufstelle bei einer Infektion oder der Therapie von Long-COVID“, betonte er.

Quitterer zeigte sich überzeugt, dass eine nachhaltige Förderung des MFA-Berufsbildes gelingen werde. Die „Berufsbildung 2022“ findet noch bis 15. Dezember in Nürnberg statt. Mit der Kampagne 2.0 „Traumjob MFA“ präsentiert die Ärztekammer dort den Ausbildungsberuf MFA. (mic)

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