Coronavirus

Rheinland-Pfalz will doppelt so viele Intensivbetten

In Rheinland-Pfalz haben Regierung und Kliniken ein Maßnahmenpaket beschlossen, um Intensiv- und Beatmungskapazitäten zu erhöhen. Allein die Zahl der Beatmungsplätze soll auf 1500 steigen.

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Mainz. Damit Kapazitäten zur Intensivversorgung und Beatmung ausreichend zur Verfügung stehen, haben die rheinland-pfälzische Landesregierung und die Krankenhausgesellschaft Rheinland-Pfalz verschiedene Maßnahmen beschlossen. Die Kapazitäten zur Versorgung von Coronavirus-Patienten sollen um fünfzig Prozent aufgestockt werden. Das teilt das rheinland-pfälzische Gesundheitsministerium mit.

Die Maßnahmen im Überblick:

  • In den kommenden zwei Wochen sollen Krankenhäuser zur Schwerpunktversorgung eingerichtet werden,
  • Planbare Operationen sollen auf zunächst unbestimmte spätere Zeitpunkte verschoben werden.
  • In Rheinland-Pfalz soll die Zahl der Intensivbetten stufenweise ausgebaut und insgesamt verdoppelt werden. Die Zahl der Beatmungsplätze soll dabei um cirka 50 Prozent auf 1500 Plätze erhöht werden.
  • Durch Nachqualifizierungen sollen kurzfristig Pflegekräfte in den Krankenhäusern weitergebildet werden für den Einsatz im Intensivpflegebereich. Ziel ist es, das notwendige Personal aufzustocken für 2000 Intensivbetten.

Aufruf zur Blutspende

Außerdem ruft Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD) zur Blutspende auf. „Gesunde Menschen sollten gerade jetzt ihr Blut spenden.

Bei einem Blutspendetermin achten die anwesenden Ärzte und das Helferteam vor Ort besonders auf die Einhaltung der Sicherheits- und Qualitätsstandards sowohl für Spenderinnen und Spender als auch Empfängerinnen und Empfänger“, so die Ministerin. (ato)

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