SARS-CoV-2

Schleswig-Holstein will Mitte Dezember mit Corona-Impfungen loslegen

Insgesamt 28 Impfzentren sollen in Schleswig-Holstein entstehen. Jetzt werden Ärzte gesucht.

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Schleswig-Holstein rüstet sich für die Impfaktion gegen das Coronavirus. Im Bild eine Ampulle mit dem Impfstoff, der von AstraZeneca und der Universität Oxford entwickelt wurde.

Schleswig-Holstein rüstet sich für die Impfaktion gegen das Coronavirus. Im Bild eine Ampulle mit dem Impfstoff, der von AstraZeneca und der Universität Oxford entwickelt wurde.

© John Cairns/University Of Oxford/PA Media/dpa

Kiel. Sobald ein Corona-Impfstoff verfügbar ist, will Schleswig-Holstein in der Lage sein, mit den Impfungen zu beginnen. Am 15. Dezember sollen nach Angaben des Landesgesundheitsministeriums die Strukturen für zunächst ein Impfzentrum je Kreis stehen. Mittelfristig soll ein Impfzentrum für jeweils rund 100.000 Einwohner aufgebaut werden, landesweit sind dies 28. Sie sollen in Abhängigkeit von der Menge der gelieferten Impfdosen in Betrieb genommen werden.

„Die Impfung wird ein großer Schritt sein auf dem Weg aus dieser Pandemie. Aber jede einzelne Person kann mit Geduld und weiterhin großer Disziplin bei Abstands- und Hygieneregeln ihren eigenen Teil dazu beitragen, damit wir erfolgreich sind“, sagte Gesundheitsminister Dr. Heiner Garg (FDP). Neben dem Land haben Kommunen, die KV, die Bundeswehr und weitere Beteiligte wie das Technische Hilfswerk (THW) am Aufbau der Strukturen mitgewirkt.

Für eine Laufzeit von sechs Monaten plant die Landesregierung vorsorglich bis zu rund 50 Millionen Euro ein, die Entscheidung über die Mittel liegt beim Finanzausschuss des Parlamentes. Laut Landesregierung beteiligt sich der Bund hälftig über die Gesetzliche Krankenversicherung an den Kosten. Die Liegenschaften und Standorte der Impfzentren wurden von den Kommunen bestimmt und organisiert. Zur Unterstützung der KV bei der Rekrutierung der für das Impfen benötigten Ärzte startet die Ärztekammer erneut Aufrufe an Ärzte, die helfen möchten. Auch die Ärzte, die sich schon in der ersten Jahreshälfte als Helfer in der Pandemie gemeldet hatten, werden erneut kontaktiert. In ihrer jüngsten Abgeordnetenversammlung hatte die KV wie berichtet an ihre Mitglieder appelliert, die Impfzentren zu unterstützen. In den Zentren sollen bis zu 300.000 Impfungen pro Monat möglich sein. (di)

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