Online-Befragung

Studienstart in Brandenburg: Wie sehr belastet Corona-Pandemie Kinder und Jugendliche?

Das Land Brandenburg untersucht die seelische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in der Pandemie mit einer eigenen Studie. Sie schließt auch die vierte Corona-Welle ein.

Veröffentlicht:
Wie sehr haben Homeschooling und Social Distancing Kinder und Jugendliche belastet?

Eine Jugendliche steht in ihrem Zimmer am Fenster. Wie sehr haben Homeschooling und Social Distancing Kinder und Jugendliche belastet?

© Paul Zinken / dpa

Potsdam. Im Land Brandenburg entsteht eine eigene Studie zur „Seelischen Gesundheit und psychischen Belastungen von Kindern und Jugendlichen“ in der Corona-Pandemie. Dafür werden noch bis Ende des Jahres rund 7100 zufällig ausgewählte Brandenburger Familien angeschrieben und um Teilnahme an einer Online-Befragung gebeten, berichtet das Potsdamer Gesundheitsministerium.

Der Online-Fragebogen umfasst Fragen zum Umgang der Kinder mit der Krisensituation, Fragen zu den Bereichen Schule, Freunde und Familie, zu psychischen Problemen wie Ängsten und Depressionen und zu psychosomatischen Beschwerden. Auch das Familienumfeld, der Medienkonsum und Ernährungsgewohnheiten werden beleuchtet.

Vierte Corona-Welle inkludiert

„Um Hilfsangebote bedarfsgerecht weiterentwickeln zu können, benötigen wir belastbare Informationen darüber, welche Auswirkungen die erforderlichen Eindämmungsmaßnahmen auf die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen im Land Brandenburg haben“, sagte Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher (Grüne). Parallel zur bundesweiten „COPSY“-Studie des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf habe man deswegen eine eigene Studie in Auftrag gegeben, die auch die vierte Corona-Welle einschließe.

Mit der Durchführung der Studie wurde die Koordinierungsstelle Gesundheitliche Chancengleichheit Brandenburg, angesiedelt bei Gesundheit Berlin-Brandenburg e.V., beauftragt. (lass)

Mehr zum Thema

Medizinstudium

Neue Lausitz-Uni: Im Süden Brandenburgs fehlen rund 250 Lehrpraxen

Das könnte Sie auch interessieren
Umgang mit Multimorbidität in der Langzeitpflege

© Viacheslav Yakobchuk / AdobeStock (Symbolbild mit Fotomodellen)

Springer Pflege

Umgang mit Multimorbidität in der Langzeitpflege

COVID-19 in der Langzeitpflege

© Kzenon / stock.adobe.com

Springer Pflege

COVID-19 in der Langzeitpflege

Kommentare
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Das war der Tag: Der tägliche Nachrichtenüberblick mit den neuesten Infos aus Gesundheitspolitik, Medizin, Beruf und Praxis-/Klinikalltag.

Eil-Meldungen: Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Alternative Therapierichtungen

Homöopathie: Worüber gestritten wird – und was die Fakten zeigen

Versorgung von ungewollt Schwangeren

Ärztin Alice Baier: „Abruptio gehört ins Studium“

Lesetipps
Beatmung im Krankenhaus

© Kiryl Lis / stock.adoe.com

Bundesweite Daten

Analyse: Jeder Zehnte in Deutschland stirbt beatmet im Krankenhaus