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Staatsanwaltschaft ermittelt

Tödliche Legionelleninfektion an Uniklinik Köln

Ob bei zwei Legionellenopfern an der Uniklinik Köln ein ärztliches Versagen ursächlich ist, ist derzeit noch unklar.

Veröffentlicht:

Köln. An der Universitätsklinik Köln haben sich sechs Patienten mit Legionellen infiziert, zwei der schwer vorerkrankten Patienten sind an der Infektion gestorben. Die Uniklinik hat einen entsprechenden Bericht des „Kölner Stadt-Anzeigers“ bestätigt. Sie hatte neben dem Gesundheitsamt auch die Staatsanwaltschaft über die Infektionen informiert.

Diese ermittelt jetzt wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung und der fahrlässigen Körperverletzung. Noch gibt es keine Erkenntnisse über die Ursachen der Infektion. Diese soll jetzt ein Sachverständiger analysieren.

Anhaltspunkte für ein ärztliches Fehlverhalten gibt es offenbar bis jetzt nicht. Die Ergebnisse der Obduktion der beiden Leichname liegen noch nicht vor. (iss)

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