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Corona

WHO rechnet mit Impfstart gegen SARS-CoV-2 Mitte 2021

WHO und Unicef bereiten sich auf eine weltweite Impfkampagne gegen SARS-CoV-2-Infektionenvor. Das Kinderhilfswerk will jetzt vorsorglich eine halbe Milliarde Spritzen ordern.

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Genf. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) rechnet mit einem Start der Impfungen gegen das Coronavirus zur Jahresmitte 2021. Anfang nächsten Jahres sollten die Daten aus den abschließenden Phase-III-Studien vorliegen, sagte eine WHO-Expertin am Montag in Genf. Danach könnten die Entscheidungen zum Impfstart fallen. Die beteiligten Firmen produzierten vorsorglich bereits Millionen von Dosen. Risikogruppen könnten als erste mit einer Impfung rechnen. Die bisherigen Studienergebnisse seien durchaus ermutigend, was ihre Wirksamkeit speziell bei älteren Menschen angehe, hieß es weiter.

Unterdessen hat das Kinderhilfswerk Unicef wissen lassen, noch in diesem Jahr 520 Millionen Spritzen für eine mögliche Corona-Impfung einlagern zu wollen. „Damit soll sichergestellt werden, dass die notwendigen Spritzen in den Ländern vorhanden sind, bevor die Impfstoffe eintreffen“, teilte Unicef ebenfalls am Montag mit. Man habe zusammen mit der Impfallianz Gavi und der WHO begonnen, die Voraussetzungen für eine „schnelle, sichere und wirksame Auslieferung eines möglichen Impfstoffs“ zu schaffen.

„Weltweit gegen COVID-19 zu impfen wird eine der größten Anstrengungen in der Menschheitsgeschichte werden“, erklärte Unicef-Direktorin Henrietta Fore. Man werde genauso schnell reagieren müssen, wie die Impfstoffe hergestellt würden.

Auch für 2021 gibt es den Angaben zufolge schon Pläne. Unter der Voraussetzung, dass genügend Impfstoff zur Verfügung steht, plant Unicef dann die Beschaffung von mehr als einer Milliarde Spritzen – zusätzlich zu den 620 Millionen, die das Kinderhilfswerk für Impfprogramme gegen andere Krankheiten wie Masern oder Typhus bereitstellt. (dpa)

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