Uniklinik Ulm

Während einer Op ab ins All: Uniklinik testet VR-Brillen

Virtuelle Winter-Spaziergänge, Flüge ins All oder Tauchgänge mit Meeresschildkröten sollen Ängste und die Aufregung vor einem Eingriff nehmen.

Veröffentlicht:
Mann mit VR-Brille im OP.

Schöne Aussichten während der Operation.

© Martina Dach / dpa

Ulm. Bei Operationen im Ulmer Uniklinikum dürfen sich einige Patienten durch virtuelle Winter-Spaziergänge, Flüge ins All oder Tauchgänge mit Meeresschildkröten ablenken lassen.

Wie eine Sprecherin sagte, durften seit Juni zehn Patienten in der HNO-Klinik eine Virtual-Reality-Brille bei lokalen Eingriffen testen. Die Tester hätten „durchweg positiv“ reagiert, teilte die Uniklinik mit. Eine Studie zum Einsatz sei im August geplant.

„Wir glauben, dass die Brille den Patienten helfen kann, weniger von der Operation mitzubekommen“, sagte der Oberarzt an der HNO-Klinik, Patrick Schuler. „Wir möchten so Ängste und die Aufregung vor einem Eingriff nehmen.“ In der Testphase werde die VR-Brille bei Eingriffen mit lokaler Betäubung eingesetzt. So seien die Patienten zwar wach, aber von der Operation abgelenkt, sagte Schuler.

Auch im Aufwachraum werden die Brillen in Ulm demnach verwendet. Gerade Kinder könnten nach einer Operation mit Vollnarkose durch die virtuellen Erlebnisse beruhigt werden, sagte der Ärztliche Direktor der HNO-Klinik, Thomas Hoffmann. (dpa)

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