„ÄrzteTag“-Podcast

Wird Jens Spahn CDU-Kanzlerkandidat?

Wer folgt auf AKK – Friedrich Merz oder Gesundheitsminister Jens Spahn? Die Frage ist seit heute wieder völlig offen. Wir reden im „ÄrzteTag“-Podcast über Nutzen und Risiken.

Von Wolfgang van den Bergh und Denis Nößler Veröffentlicht: 10.02.2020, 17:37 Uhr
Wird Jens Spahn CDU-Kanzlerkandidat?

Merz und Spahn: Wer von beiden wird Kanzlerkandidat?

© Christophe Gateau/dpa

Turbulente Zeiten für die Union: Nach dem Eklat von Thüringen kommt der CDU nun die Parteivorsitzende abhanden. Annegret Kramp-Karrenbauer wird damit auch nicht Kanzlerkandidatin werden.

Und somit steht erneut die K-Frage im Raum: Neben Friedrich Merz wird immer wieder Gesundheitsminister Jens Spahn als möglicher Kandidat genannt.

Doch wie realistisch ist das? Und wer würde ihm nachfolgen? Darüber reden Wolfgang van den Bergh und Denis Nößler in dieser Podcast-Episode vom „ÄrzteTag“. (Dauer: 16:46 Minuten)

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Kommentare
Dr. Horst Grünwoldt

Das ist eine kluge Frage unserer ÄrzteZeitung!
Eine Kanzlerkandidatur kann schließlich kein beauty-contest oder Schauspieler-Wettbewerb sein!
Seit Jens Spahn als Bundesgesundheitsminister fungiert, hat er bewiesen, was auch ein Nicht-Mediziner zu Fragen des Gesundheitswesen substanziell zu sagen hat. So hat er kürzlich höchst "resonable" im Format "Maischberger" die Corona-Virus-Seuchen-"Experten" mit ihren fiktiven Dramen ausgebremst und in die reale Welt zurückgerufen.
Der Politmann J.S. ist offensichtlich hoch intelligent; und zugleich moderat und überzeugend in seinen Ansichten und Projekten. Er verdient m.E. größtes Vertrauen in sein demokratisch-staatsmännisches Handeln - nicht nur als Ressortminister!
Das schmälert nicht das intellektuelle Potential von Friedrich Merz. Ist der jedoch in der charakterlichen Lage, zu sich selbst Abstand zu finden; und jedem persönlichen Opportunismus zu widerstehen?
Ich habe nie verstanden, warum A.M. (Angie?) so hoch gejubelt wurde, nachdem ihr das Kohl´sche Erbe in den Schoß gefallen ist. Macht man in der deutschen Politik das Optimale, in dem man sich muttihaft zurückhält in fälligen Entscheidungen? Und dann kommen schließlich plattitüdenhafte Aussagen, die von Allgemeinplätzen und Redensarten übersprudeln...
Die Achillesferse der deutschen Politik n a c h Fürst Otto von Bismarck (dem Reichseiniger und "Erfinder" der ersten Sozialgesetzgebung in der Welt!) bleibt aber die schwache dt. Auslandsvertretung.- - - Hatte kürzlich der ehemalige BAM Steinmeier, und jetzige höchste Repräsentant (!), noch alle Sinne beisammen mit seiner (angeblich widerrufenen) "Depesche" an die deutsche Botschaft im Iran? Schließlich war er für diesen "Laden" ein paar Jahre oberster Dienstherr! Dafür reicht in der Parteiendemokratie allemal die Mitgliedschaft und ein ca. 20-semestriges Jurastudium...
Dr. med. vet. Horst Grünwoldt, Rostock

Dr. Karlheinz Bayer

Ich frage mich nur, was aus der CDU geworden ist, deren Vorsitzende einmal Helmut Kohl hießen oder Angela Merkel.
Hat die CDU wirklich nichts anderes zu bieten als einen hyperaktiven oder einen im transatlantischen Dunkel agierenden Kandidaten? Gab es da nicht auch einen Herrn Laschet? Oder eine Frau, wie z.B. Frau Widmann-Mauz oder ... ich denke nach. War's das schon?


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