FUNDSACHE

Der Tropf ist beim Einkaufen stets dabei

Veröffentlicht:

In einer chinesischen Stadt sind die Krankenhäuser aufgrund akuter Bettenknappheit dazu übergegangen, ihren Patienten auch dann Ausgang zu gewähren, wenn sie noch am Tropf hängen.

In Zhijin in der chinesischen Provinz Guizhou gehören Patienten, die ihre Infusion vor sich hertragen oder -schieben, inzwischen zum Stadtbild, wie die Online-Agentur Ananova berichtet. Manche gehen damit einkaufen, andere sogar zur Arbeit. Wenn die Infusion durchgelaufen ist, müssen die Patienten in der Regel selbst den Zugang entfernen.

Bei den Betroffenen komme die Maßnahme gut an, heißt es. Immerhin könnten sie auf diese Weise ihren alltäglichen Verpflichtungen nachkommen. "Es gibt Dutzende kleiner Kliniken in unserer Stadt", sagte ein Patient, "und sie konkurrieren alle miteinander um den besten Service. Auch die Krankenhausbetreiber sind glücklich, weil sie so mehr Bettenkapazität haben." (Smi)

Mehr zum Thema

Vergleich der Kreise

In Flensburg ist die Lungenkrebs-Prävalenz am höchsten

Schlagworte
Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Jetzt anmelden / registrieren »

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

» kostenlos und direkt in Ihr Postfach

Am Morgen: Ihr individueller Themenmix

Zum Feierabend: das tagesaktuelle Telegramm

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Einwilligungserklärungen zur Schutzimpfung gegen COVID-19 liegen auf einem Tisch

© Christian Charisius/dpa

Update

COVID-19-Pandemie

Lauterbach will schnelle Corona-Impfpflicht – Ärzte sind uneins

Wer soll die Kosten für die Digitalisierung der Arztpraxen tragen? DAK-Chef Storm sieht die Finanzierung als gesamtgesellschaftliche Aufgabe.

© Thomas Weißenfels / stock.adobe.com

Digitalisierungsreport

DAK-Chef fordert Praxis-Digitalisierung auf Staatskosten