Glosse

Die Duftmarke: K-Ihhhh!

Schöne neue Welt? Bestimmt der Mensch jetzt über über KI – oder umgekehrt? Eine humorvolle Dystopie zur AI-Zukunft.

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Arzt wird von KI an Strippen gezogen. (KI-generiert)

Arzt wird von KI an Strippen gezogen. (KI-generiert)

© ajo | Microsoft 365 Copilot

Montagmorgen, 9:30: Dr. Schulz betritt mit einem Kaffee in der Hand seine Arztpraxis. Er kann mittlerweile ausschlafen, weil es nicht mehr so viel zu tun gibt – durch den Einsatz von KI sind Mediziner nur noch Backup-Lösungen und überwachen die Prozesse. Blick zum Empfangstresen: Ach ja, Frau Stark arbeitet ja nicht mehr dort. Wegrationalisiert, weil Maschinen Begrüßung, Verwaltung und Triage eh effizienter erledigen können. Kollege Schulz nippt an seinem Kaffee; er fühlt sich gelangweilt. Zur Praxis gefahren ist er auch nicht: Der Autopilot ist sicherer als menschliche Fahrer.

Aus Behandlungszimmer Drei hört der Arzt einen immer lauter wütenden Patienten. „Entschuldigung, ich habe Sie leider nicht verstanden. Bitte wiederholen Sie Ihre Beschwerden in einfachen Worten zum Abschluss des Anamnesegesprächs“, gibt eine Maschine wieder. Schulz hört interessiert der Beschreibung des Patienten zu – und tippt auf eine Nervenreizung. Kollege KI ist anderer Meinung: „Eine Amputation Ihres rechten Beins ist zu 85 Prozent angezeigt; ich vereinbare mit der Klinik einen raschen Op-Termin.“

Gerade als Schulz sich einschalten will, klingelt das Telefon: Die Klinik bittet um Verschiebung des Termins. Der OP-Roboter ist bei einem Update hängen geblieben, während einer Milzentfernung. Jetzt sei der Chirurg im Stress: In der WLAN-Reparatur kennt er sich aus; operiert hat er aber schon lange nicht mehr. „Maschinen haben kein Pflichtbewusstsein“, denkt der Arzt sich. „Aber auch keinen Feierabend“, meldet sich sein KI-Praxisassistent lakonisch übers Telefon zu Wort. Ach ja, der neue Hirnchip analysiert ja alle Gedanken ...

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