Fett, Filz und Blut - Joseph Beuys und seine Materialien

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Seine Fettecken und Anzüge aus Filz sind Legende. Doch mindestens ein Dutzend weiterer Materialien hat der 1986 gestorbene Kunst-Schamane Joseph Beuys in sein Werk integriert.

Erstmals untersucht jetzt eine Ausstellung die vielen Stoffe und deren verschlüsselte Bedeutung. "Joseph Beuys - Die Materialien und ihre Botschaft" ist bis zum 4. März im niederrheinischen Museum Schloß Moyland bei Bedburg-Hau zu sehen. Ausgestellt werden 185 plastische Arbeiten, Objekte, Zeichnungen und Druckgrafiken.

Insgesamt 14 verschiedene Stoffe, die meist mit dem Körper oder der Ernährung zu tun hätten, haben Experten im oft vielschichtigen Lebenswerk des international bekannten Kunstprofessors analysiert, erklärte die Ausstellungskuratorin Barbara Strieder.

Honig, Margarine oder Wachs stehe oft im engen Zusammenhang mit der "plastischen Theorie" von Beuys, für den die Verformbarkeit durch den Menschen zum Gleichnis für die Wandelbarkeit der Gesellschaft wurde. Blut und Schwefel verweisen auf organisches Leben, das eher selten benutzte Gold deutet auf überweltlich Geistiges. (dpa)

Informationen gibt es auch im Internet unter www.moyland.de

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