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Studie: Alleinerziehende stärker von Krankheiten betroffen

Alleinerziehende berichten einer Befragung des Robert Koch-Instituts zufolge über mehr gesundheitliche Probleme. Das betrifft sowohl chronische Krankheiten als auch depressive Symptome.

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Berlin. Alleinerziehende berichten häufiger über gesundheitliche Beeinträchtigungen als Eltern in Partnerhaushalten. Das betrifft sowohl die selbsteingeschätzte Gesundheit, als auch chronische Krankheiten und depressive Symptome, wie aus einer Veröffentlichung des Robert Koch-Instituts (Mittwoch) hervorgeht.

Bei alleinerziehenden Vätern war der Unterschied zu Vätern in Partnerschaften noch deutlicher. Für die Erhebung werteten Forscher Daten von 14.401 Müttern und Vätern zwischen 18 und 59 Jahren aus der regelmäßigen Gesundheitsbefragung „Gesundheit in Deutschland aktuell“ (GEDA) der Jahre 2019 bis 2023 aus.

Fehlende soziale Unterstützung

2022 lebten in Deutschland 1,33 Millionen alleinerziehende Mütter und 239.000 alleinerziehende Väter mit mindestens einem minderjährigen Kind zusammen. Die Gruppe der Alleinerziehenden ist jedoch laut der Forscher sehr heterogen, sowohl hinsichtlich der Gründe für das Alleinleben, als auch mit Blick auf die sozialen Begebenheiten. Für alle Alleinerziehenden gelte aber, dass es oftmals deutlich schwerer falle, Familie und Beruf gut miteinander zu vereinbaren.

So stehe alleinerziehenden Müttern und Vätern monatlich ein geringeres Haushaltseinkommen zur Verfügung und sie fühlten sich weniger stark sozial unterstützt als Mütter und Väter in Partnerhaushalten. Alleinerziehende Mütter haben zudem häufiger einen niedrigen Bildungsabschluss und sind häufiger in Vollzeit erwerbstätig, während alleinerziehende Väter seltener in Vollzeit arbeiten als andere Väter. (KNA)

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