Gesellschaft

"Wenn es um Darmkrebs geht, hört bei mir der Spaß auf"

Markus Maria Profitlich ist für jeden Spaß zu haben. Das hat er in vielen TV-Comedy-Shows bewiesen. "Doch wenn es um Darmkrebs geht", sagt er, "hört bei mir der Spaß auf".

Veröffentlicht: 26.03.2010, 05:00 Uhr

HAMBURG (smi). Zusammen mit seinen Comedy-Kollegen Atze Schröder, Ingolf Lück und Hans Werner Olm gibt Markus Maria Profitlich der neuen Präventionskampagne der Felix Burda Stiftung in diesem Jahr ein Gesicht.

"Wenn es um Darmkrebs geht, hört bei mir der Spaß auf"

TV-Comedy-Star, aktiv engagiert im Kampf gegen Darmkrebs: Markus Maria Profitlich. © Felix Burda Stiftung

© Felix Burda Stiftung

Die Felix Burda Stiftung setzt in diesem Jahr bewusst auf Humor, um Ängste und Vorurteile rund um die Darmkrebsvorsorge auszuräumen. Comedy-Stars um Markus Maria Profitlich spielen dabei als Anti-Typen mit den inneren Konflikten und sprechen oft geäußerte Vorbehalte der Bürger aus. Atze Schröder gibt den Ruhrgebiets-Proll, Profitlich den Kommissar, Hans Werner Olm tritt als Hausfrau Luise K. in Erscheinung.

In ihren jeweiligen Rollen äußern die vier Komödianten zunächst ihre Vorbehalte gegen die Darmkrebs-Vorsorgeuntersuchung, bevor sie mit einem Mal aus ihren Comedy-Rollen herausschlüpfen und den Mensch hinter ihrer Figur zeigen. Jener zählt dann einige Fakten rund ums Thema auf - etwa dass Darmkrebs zu 100 Prozent heilbar ist, wenn er rechtzeitig erkannt wird -, bevor er ausspricht, was für jeden gelten sollte: "Wenn es um Darmkrebs geht, hört bei mir der Spaß auf."

"Wir wollen zum Nachdenken anregen", bringt Dr. Christa Maar, Vorstand der Felix Burda Stiftung das Ziel der Kampagne auf den Punkt. "Mit Humor lassen sich schwierige Themen viel leichter, direkter und ohne erhobenen Zeigefinger thematisieren."

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