„EvidenzUpdate“-Podcast

Das dritte Pandemie-Jahr – Anfang oder Ende der evidenzbasierten Medizin?

Noch immer Corona, dieses Mal nur Omikron. 2022 bringt wieder zahlreiche Fragezeichen, auch für die Medizin. Ein „EvidenzUpdate“ über die Evidenztriage und eine Screening-Idee.

Von Prof. Dr. med. Martin SchererProf. Dr. med. Martin Scherer und Denis NößlerDenis Nößler Veröffentlicht:
Das dritte Pandemie-Jahr – Anfang oder Ende der evidenzbasierten Medizin?

© Springer Medizin

Hinter uns liegen zwei ereignisreiche und bestenfalls auch lehrreiche Jahre. Vor uns liegen Omikron, Pi, Sigma, Tau und Co – und Berge wissenschaftlicher Literatur. Man müsste meinen, dass 2022 starke Evidenz in der Medizin Einzug hält. Das Autoren vom CEOsys kommenden jedenfalls für die Leitlinien in der Intensivmedizin zu einem ernüchternden Fazit: „Viele Empfehlungen basieren auf einer unzureichenden Evidenzlage, einige sind widersprüchlich.“ Woran es liegt, besprechen wir zum Auftakt ins Evidenzjahr 2022.

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Und wir schauen uns einer Querschnittstudie aus Hamburg an, eine Auswertung aus der „Hamburg City Health Study“ (HCHS). Darin kommen die Autoren zu dem Fazit: „Systematic organ screening 6 to 9 months after mild to moderate SARS-CoV-2 infection is recommened.“ Ist damit der Weg in die Überdiagnostik und Überversorgung vorgezeichnet? (Dauer: 40:26 Minuten)

Anregungen? Kritik? Wünsche?

Schreiben Sie uns: evidenzupdate@springer.com

Quellen

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