„ÄrzteTag“-Podcast

Hausärzte nach 30 Jahren Einheit: „Das Zwischenmenschliche fehlt“

Zwei Generationen ostdeutscher Hausärzte blicken auf 30 Jahre Wiedervereinigung – Mutter und Sohn. Ein „ÄrzteTag“ über Zwischenmenschliches, sprechende Medizin, Zeit haben, Frustrationsmomente – und Wertschätzung.

Denis NößlerVon Denis Nößler Veröffentlicht:
Zwei Generationen blicken auf 30 Jahre Wiedervereinigung: die Jenaer Hausärzte Dr. Christian Fleischhauer und Dipl.-Med. Barbara Fleischhauer

Zwei Generationen blicken auf 30 Jahre Wiedervereinigung: die Jenaer Hausärzte Dr. Christian Fleischhauer und Dipl.-Med. Barbara Fleischhauer

© [M] privat

Am 3. Oktober vor 30 Jahren hörte die DDR auf zu existieren und wurde Deutschland wiedervereint. Der Auslöser waren lange friedliche Proteste von Hunderttausenden. Die Wende war für die Ostdeutschen eine Aufbruchstimmung und voller Euphorie, sagt Dipl.-Med. Barbara Fleischhauer aus Jena. Sie hat sich 1990 mit eigener Hausarztpraxis in Jena niedergelassen, nachdem sie zuvor in Jena als HNO-Ärztin im Krankenhaus gearbeitet hatte.

Doch was ist von der Euphorie übrig geblieben, gibt es vielleicht auch Enttäuschungen? Und wie hat sich der Medizinbetrieb, die Versorgung und der ärztliche Berufsalltag im Osten nach der Wende verändert? Darüber reden wir mit ihr und ihrem Sohn Dr. Christian Fleischhauer. Der Allgemeinmediziner, Baujahr 1979, hat 2015 die Praxis seiner Mutter übernommen. (Dauer: 39:29 Minuten)

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