„ÄrzteTag“-Podcast

„Es wird eine Phase der Sparsamkeit auf Kliniken zukommen“

Wirtschaftsforscher sehen Kliniken auf massive Probleme zusteuern – sobald die nächste Regierung steht. Der Ökonom Professor Boris Augurzky erklärt im „ÄrzteTag“-Podcast, was hinter seiner Vermutung steckt – und wie wir die Krankenhäuser fit für die Zukunft machen.

Von Denis NößlerDenis Nößler Veröffentlicht: 07.10.2020, 16:05 Uhr
Boris Augurzky wurde 2016 zum Professor an die Universität Duisburg-Essen berufen.

Boris Augurzky wurde 2016 zum Professor an die Universität Duisburg-Essen berufen.

© Sven Lorenz / RWI

In den letzten Jahrzehnten hat sich die Krankenhauslandschaft gewandelt: fast doppelt so viele Intensivbetten gibt es heute, aber weniger Gesamtbetten – und das hat wenig mit der Coronavirus-Pandemie zu tun. Das RWI-Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung prophezeit zudem, dass ab dem Jahr 2022 viele Kliniken stark in die Bredouille geraten werden.

Der RWI-Ökonom Prof. Boris Augurzky meint, dass eine neue Regierung die Klinikkosten senken wird, nein, muss. In dieser Episode des „ÄrzteTag“-Podcasts berichtet er, wie wir stabile Klinikstrukturen hinbekommen – Stichwort: Zentralisierung und sektorenübergreifende Versorgung. Dabei ist die Ambulatantisierung der Pferdefuß, wie Augurzky erklärt. (Dauer: 16:00 Minuten)

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