„CoronaUpdate“-Podcast

Medizin in Krisenzeiten – ‚One size fits all‘ funktioniert nicht!

Pflichtdienste für Ärzte und Abstrichzentren statt Arztpraxis? Nicht nur die Krankenhäuser stehen wegen Corona vor einer Herausforderung. Am Ende braucht es wesentlich mehr als nur Intensivbetten.

Von Prof. Dr. med. Martin SchererProf. Dr. med. Martin Scherer und Denis NößlerDenis Nößler Veröffentlicht:
Medizin in Krisenzeiten – ‚One size fits all‘ funktioniert nicht!

© Springer Medizin

Medizinische Versorgung, so scheint es, findet im Moment nur mehr im intensivmedizinischen Setting im Kontext von COVID-19 statt. Das ist zumindest das medial oft vermittelte Bild. Was aber geschieht mit all den Diabetikern, Menschen mit Rhythmusstörungen oder mit chronischen Wunden?

Wer versorgt all jene, die sonst das medizinische Versorgungsgeschehen ausmachen, wenn Praxen unter Quarantäne stehen oder Ärzte zu Pflichtdiensten herangezogen werden oder in Abstrichzentren Dienst tun?

In diesem „CoronaUpdate“ reden wird über die medizinische Versorgung in Zeiten der Krise. Denn das SARS-CoV-2 schert sich nicht um die 700 Millionen ambulanten Behandlungsfälle, die es auch ohne das neue Coronavirus jährlich in Deutschland gibt.

Diese Patienten, sagt DEGAM-Präsident Martin Scherer, müssen nach wie vor gut versorgt werden. Und es müssen Risikopatienten identifiziert und geschützt werden.

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