„ÄrzteTag“-Podcast

Warum Schmerz ab 60 anders wird

Schmerz ist eines der häufigsten geriatrischen Syndrome und dennoch wird es bei Patienten ab etwa 60 Jahren zunehmend schwierig mit der richtigen Diagnose. Was der Deutsche Schmerz- und Palliativtag an konkreten Praxistipps für die Versorgung geriatrischer Patienten bietet, und zwar in virtueller Form, das erläutert DGS-Präsident Dr. Johannes Horlemann im Podcastgespräch.

Von Ruth Ney Veröffentlicht: 21.07.2020, 12:31 Uhr
Dr. Johannes Horlemann ist Präsident der Deutschen Gesellschaft für Schmerzmedizin (DGS) und Leiter des Regionalen Schmerzzentrums Kevelaer.

Dr. Johannes Horlemann ist Präsident der Deutschen Gesellschaft für Schmerzmedizin (DGS) und Leiter des Regionalen Schmerzzentrums Kevelaer.

© DGS / Bahr

Neben dem Aspekt der individualisierten Therapie steht in diesem Jahr auch der geriatrische Schmerzpatient prominent auf der Agenda des Deutschen Schmerz- und Palliativtags. Dieser findet von 21. bis 25. Juli komplett online statt, so wie viele andere Kongresse aufgrund der anhaltenden Corona-Pandemie auch.

Das hat aber durchaus auch seine Vorteile, wie Dr. Johannes Horlemann, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Schmerzmedizin (DGS) und Leiter des Regionalen Schmerzzentrums Kevelaer, im Gespräch erläutert. Etwa, weil die Veranstaltungen erst ab dem Nachmittag starten, passend zum ärztlichen Alltag, und dann bis in den Abend online verfolgt werden können. Und auch verpasste Seminare später noch angehört werden können.

Außerdem erzählt er, worauf es ihm persönlich bei der Schmerzdiagnostik und Therapie von älteren Patienten ankommt, wieso NSAR trotz einer möglichen Erhöhung des Sturzrisikos durchaus Sinn machen können und wann Opioide oder Cannabis zum Thema werden. (Dauer 16:16 Minuten)
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