„CoronaUpdate“-Podcast

Was hilft besser: Schutzmasken oder Händewaschen?

Und wie nützlich sind die Masken für die Bevölkerung? Helfen vielleicht auch Schals vor einer Übertragung von SARS-CoV-2? Darüber reden wir in dem „CoronaUpdate“.

Prof. Dr. med. Martin SchererVon Prof. Dr. med. Martin Scherer und Denis NößlerDenis Nößler Veröffentlicht:
Was hilft besser: Schutzmasken oder Händewaschen?

© Springer Medizin

Auch der Karneval in Venedig ist dem Coronavirus zum Opfer gefallen. Doch für die Anhänger der Camouflage gibt es Abhilfe: FFP2- und FFP3-Masken, wahlweise auch Einweg-OP-Masken, Schutzkittel und Handschuhe. Wäre da nicht der Umstand, dass die gerade zur Rarität geworden sind.

In dieser Episode vom „CoronaUpdate“ reden wir über Sinn und Zweck von Schutzmasken für die Bevölkerung. Denn nicht nur in Österreich sind die Masken mittlerweile Pflicht beim Besucht von Supermärkten. Auch erste Städte in Deutschland haben begonnen, ähnliche Vorschriften einzuführen.

Wir fragen: Wäre es nicht besser, die Masken primär für Gesundheitsberufe und Mitarbeiter in anderen kritischen Einrichtungen zu reservieren? Immerhin beklagen Arztpraxen, Krankenhäuser oder Pflegeheime derzeit einen eklatanten Mangel – trotz der zentralen Beschaffung durch den Bund.

Und wie nützlich sind solche Schutzmasken überhaupt? Helfen sie mehr als regelmäßiges Händewaschen? Oder ist es sogar eher nicht so klug, sie zu tragen? Und schützen vielleicht auch Schals?

Die Auflösung haben wir in dieser Podcast-Episode. Plus ein Update der hausärztlichen Leitlinien zum neuen Coronavirus SARS-CoV-2.

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Kommentare
Dr. Horst Grünwoldt 08.04.202019:41 Uhr

Der Hyieniker stellt wiederholend fest: Händewaschen mit Seife schützt uns zweibeinigee "Fingertiere" immer vor Schmier-Infektionen, besonders nach dem Toiletten-Gang. Aber auch nach dem Händeschütteln mit weniger sauberen Zeitgenossen. - - -
Eine Mund-Nasenmaske schützt zunächst den Träger selbst (entgegen der Behauptung des regierungsamtlichen "Chef"-Virologen Prof. Drosten in seinem nächtlichen Podcast vom 7./8. April 2020 über Masken und Mikropartikel) vor der feuchten Mikropartikel-Dusche auf Mund und Nase. Die dritte Pforte -die kontaminierten Augenbindehäute- können natürlich über den abfließenden Tränen-Nasen- Gang auch die empfindlichen Atemwegs-Schleimhäute kontaminieren (oder infizieren, lat. hereinmachen?)! Da sind Brillenträger schon etwas geschützt, wenn sie die Gläser nicht zum entfetten ablecken, sondern das mit den kleinen Tüchlein machen.
Wenn beide -Arzt/Pfleger oder Abstrichnehmer-in und Abgestrichener-in sich gegenseitig anhusten, dann sollte natürlich auch der Corona-Bekämpfer eine Ganzgesichts-Maske tragen. Insbesondere sollte er/ sie keinen gegelten natürlichen Kopfschmuck zum Virus-Sammeln tragen. Bekanntlich werden die Virus auf trockenem, sauberen Haar in kurzer Zeit schon in ihrer "Infektionität" (lat. Hereingemachtheit) inaktiviert; gemäß Prof. Drosten!
Warum hat der uns als off. Regierungsberater noch nicht den desinfizierenden Genuß von Orangen und anderen Zitrusfrüchten für den hoch infektiösen, lymphatischen Rachenring empfohlen? Oder will er die Zitronensäure (industrieelle) nur als wirksam (gegen umhüllte Virus) zur Desinfektion (lat. Entseuchung/Herausmachung) von hypothetisch mit Corona-Virus kontaminiertierten Oberflächen vewendet wissen?
Und nun, meine geschätzten und entschlossenen Mitkämpfer, verliert nur nicht die Übersicht und den Mut in all den amtlich angeordneten "Maßnahmen" zum Sieg über "Corona"...Jedenfalls ab sofort greifen wir prophylaktisch beherzt zu den leckeren Früchten in guter Hoffnung!
Dr. med. vet. Horst Grünwoldt (Risikojahrgang 1945), Rostoc

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