„ÄrzteTag“-Podcast

Was tun, wenn das Coronavirus ein Heim erreicht?

Immer mehr Pflege- und Altenheime melden COVID-19-Fälle. Was jetzt für erkrankte Patienten wichtig ist, wie es um Versorgung, Leidenslinderung und Selbstbestimmung steht, berichtet Palliativmediziner Dr. Thomas Sitte aus Fulda, der selbst ein betroffenes Heim betreut, in diesem Podcast.

Von Ruth NeyRuth Ney Veröffentlicht:
Dr. Thomas Sitte, Vorstand der Deutschen PalliativStiftung.

Dr. Thomas Sitte, Vorstand der Deutschen PalliativStiftung.

© Horst Lappe, Fulda

Rund 14.000 Seniorenheime gibt es in Deutschland. Nun melden immer mehr Alten- und Pflegeheime COVID-19-Fälle. Damit erreicht die Corona-Pandemie eine besonders gefährdete Gruppe alter und multimorbider Menschen, die auf relativ engem Raum zusammenleben.

Und damit stellen sich auch jede Menge Fragen: Was ist für die betroffenen Patienten, die zum Teil nicht mehr richtig kommunizieren können, jetzt besonders wichtig? Wie steht es um Versorgungsmöglichkeiten, Leidenslinderung und Selbstbestimmung? Will, kann, muss der Patient in ein Krankenhaus? Wie steht es um (s)eine Patientenverfügung? Und wie können betreuende Ärzte in dieser komplexen Situation richtig agieren - auch beim Selbstschutz?

Palliativmediziner Dr. Thomas Sitte aus Fulda, der selbst Patienten in einem betroffenen Pflegeheim betreut, erzählt in dieser Folge des Pocasts „ÄrzteTag“ von seinen dortigen Erfahrungen. Und er berichtet, wie die Deutsche PalliativStiftung, deren Vorstand er ist, mit einem einfachen Ampelsystem helfen will, dass der Patientenwunsch bei Schwersterkrankung wie einer COVID-19-Pneumonie die richtige Aufmerksamkeit gewinnt.

In einem dreiteiligen Tutoral für Pflegeeinrichhtungen auf der Website der PalliativStiftung gibt es überdies Anleitungen, wie bei Atemnot vorzugehen ist.

(Dauer 17:30 Minuten)

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