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„ÄrzteTag vor Ort“-Podcast

Wie machen Sie den „rassistischen Wahnsinn“ von 1938 in Ihrer Ausstellung greifbar?

1938 verloren Tausende jüdische Ärztinnen und Ärzte ihre Approbation. Die Ausstellung „Fegt alle hinweg“ von Dr. Hansjörg und Ursula Ebell und der Ärztekammer Nordrhein zeigt 36 Einzelschicksale. Ein „ÄrzteTag“-Podcast über das Erinnern und die Aufarbeitung.

Andrea SchudokVon Andrea Schudok Veröffentlicht:
Ursula Ebell und Dr. Hansjörg Ebell wollen mit ihrer Ausstellung „Fegt alle hinweg“ an die Verbrechen in er NS-Zeit erinnern.

Ursula Ebell und Dr. Hansjörg Ebell wollen mit ihrer Ausstellung „Fegt alle hinweg“ an die Verbrechen der Nationalsozialisten in den 1930er-Jahren erinnern.

© Porträt: Rolf Schulten | Hirn: grandeduc / stock.adobe.com

Im Jahr 1938 wurde den jüdischen Ärztinnen und Ärzten in Deutschland die Approbation entzogen – wenige Monate später weiteten die Nationalsozialisten diese Verordnung auch auf Zahnärzte, Tierärzte und Apotheker aus.

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Die hohen Opferzahlen übersetzen Dr. Hansjörg Ebell und Ursula Ebell in ihrer Ausstellung „Fegt alle hinweg“ in persönliche Lebensgeschichten. So könnten die Besucherinnen und Besucher der Ausstellung besser verstehen, was für ein „rassistischer Wahnsinn“ dieser Approbationsentzug war, erklärt Dr. Ebell, Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, im „ÄrzteTag“-Podcast.

Die zahlreichen Porträts jüdischer Ärzte aus Bayern wurden im Jahr 2008 erstmals gezeigt. Nun wurde die Ausstellung durch eine Initiative der Ärztekammer Nordrhein um weitere Porträts von Ärzten aus Nordrhein erweitert und anlässlich des 127. Deutschen Ärztetags in der Alten Synagoge Essen präsentiert. (Dauer: 10:52 Minuten)

Hinweis der Redaktion: In einer früheren Version dieses Artikels haben wir von einer Initiative der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein gesprochen. Tatsächlich handelt sich um eine Initiative der Ärztekammer Nordrhein.

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