Aktion für Labortiere am Welttierschutztag

Ärzte gegen Tierversuche wollen Porträts von Bello und Mizzi

Mit einer Social-Media-Aktion will der Verein Ärzte gegen Tierversuche am 4. Oktober auf das Schicksal von Labortieren aufmerksam machen. Tierbesitzer werden dazu aufgerufen, ihre Lieblinge zu fotografieren.

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Berlin. Anlässlich des Welttierschutztags am 4. Oktober plant der Verein Ärzte gegen Tierversuche eine Social-Media-Aktion, „um den namenlosen Tieren im Labor eine Stimme geben“, wie es in einer Pressemitteilung von Freitag heißt. Unterstützer ruft der Verein dazu auf, ihre Haustiere zu fotografieren - zusammen mit einem Schild, auf dem geschrieben steht: „Ich bin kein Versuchsobjekt“.

Ärzte gegen Tierversuche beklagen, dass laut einer Statistik des Bundesinstituts für Risikoforschung 2021 rund fünf Millionen Tiere in deutschen Laboren verwendet und „zum allergrößten Teil getötet“ wurden. Mäuse seien die „Hauptleidtragenden“, gefolgt von Fischen, Ratten und Kaninchen. Dabei lieferten tierversuchsfreie High-Tech-Methoden mit aus menschlichen Zellen gezüchteten Miniorganen und Multi-Organ-Chips im Gegensatz zum Tierversuch „aussagekräftige Resultate“, so Dr. Corina Gericke, Vizevorsitzende von Ärzte gegen Tierversuche.

Der Verein fordert die Abschaffung aller Tierversuche. Zumindest müsse die Bundesregierung aber die im Koalitionsvertrag angekündigte Reduktionsstrategie umsetzen. Dass dies geschehen werde, sei aber noch nicht zu sehen.

Der Welttierschutztag wird seit 1925 jedes Jahr am 4. Oktober begangen und geht auf den Todestag des Heiligen Franz von Assisi zurück, der Tiere als Brüder und Schwestern ansah. (eb)

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