Brustkrebs

Petitionsausschuss: Altersgrenze für Mammographie-Screening anheben!

Petitionsausschuss des Bundestages unterstützt die Forderung von Frauenverbänden und Gleichstellungsbeauftragten nach einer Mammographie bis zum 75. Lebensjahr.

Veröffentlicht:

Berlin. Frauen über 69 Jahre sollen am Mammographie-Screening teilnehmen können. Diese Forderung unterstützt der Petitionsausschuss des Bundestages mit seinem höchstmöglichen Votum „zur Berücksichtigung“.

Das hat der Ausschuss in seiner Sitzung am Mittwoch entschieden. Die Bundesregierung ist damit verpflichtet, innerhalb von sechs Wochen zu der Vorlage Stellung zu beziehen.

Petentinnen fordern Altersgrenze von 75 Jahren

Die Petentinnen – der Landfrauen Kreisverband Friesland-Wilhelmshaven sowie die Gleichstellungsbeauftragten des Landkreises Friesland – hatten ihre Eingabe damit begründet, dass das Brustkrebsrisiko nach dem 69. Lebensjahr weiter steige und etwa doppelt so hoch sei, wie beim Einstiegsalter von 50 Jahren für das Screening.

Sie fordern deshalb eine Anhebung der Altersgrenze auf 75 Jahre.

Die Petentinnen wiesen auch darauf hin, dass in den Niederlanden, England und Teilen Skandinaviens die europäischen Leitlinien des qualitätsgesicherten Mammographie-Screenings bis 75 Jahre bereits vor Jahren umgesetzt worden seien. (chb)

Lesen sie auch
Mehr zum Thema
Das könnte Sie auch interessieren
Die Bedeutung von Prognosefaktoren

© iStock.com | SciePro

Metastasiertes Mammakarzinom

Die Bedeutung von Prognosefaktoren

Anzeige | Lilly Deutschland GmbH
Kasuistiken bestätigen die Wirksamkeit der CDK4 & 6 Inhibition

© iStock.com | jacoblund

Metastasiertes Mammakarzinom

Kasuistiken bestätigen die Wirksamkeit der CDK4 & 6 Inhibition

Anzeige | Lilly Deutschland GmbH
Brustkrebsklassifikation: eine gemeinsame Sprache

© GettyImages | solidcolours

Mammakarzinom

Brustkrebsklassifikation: eine gemeinsame Sprache

Anzeige | Lilly Deutschland GmbH
Probeentnahme für einen Corona-Test: In den USA sind im ersten Jahr der Coronaimpfung knapp 14 Prozent der komplett geimpften Krebskranken an COVID erkrankt, aber nur 5 Prozent der geimpften Patienten ohne Krebs. (Symbolbild mit Fotomodellen)

© Pekic / Getty Images / iStock

Viele Durchbruchsinfektionen

COVID-19 bleibt auch für geimpfte Krebspatienten gefährlich

Kommentare
Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Jetzt anmelden »Kostenlos registrieren »

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

» kostenlos und direkt in Ihr Postfach

Am Morgen: Ihr individueller Themenmix

Zum Feierabend: das tagesaktuelle Telegramm

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Plenardiskussion beim Hauptstadtkongress 2022: „Frauen machen Gesundheit, Männer führen: Wo bleibt Female Empowerment?“ Es diskutierten (von links:) Dr. Christiane Stehle, Tanja Heiß, Emily Troche, Moderatorin Katharina Lutermann, Dr. Susan Niemeyer, Frederike Gramm, Oberin Doreen Fuhr.)

© Rolf Schulten

Wenige weibliche Führungskräfte

Wie kommt das Gesundheitswesen zu mehr Chefinnen?