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Angestellt im MVZ - für viele Ärzte eine Alternative

BERLIN (HL). Die Zahl der Medizinischen Versorgungszentren (MVZ) nimmt weiter zu. Per 30. Juni 2009 zählte die Kassenärztliche Bundesvereinigung 1325 Zentren, das sind 237 mehr als ein Jahr zuvor.

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Obgleich immer noch mehr als die Hälfte der Versorgungszentren von Vertragsärzten getragen und geführt wird, nimmt die Zahl der in MVZ arbeitenden Vertragsärzte nur noch geringfügig zu. Insgesamt sind es nun 1303, Mitte 2008 waren es 1198. Dagegen steigt die Zahl der angestellten Ärzte in MVZ steil: Ihre Zahl erhöhte sich binnen Jahresfrist von 3573 auf 4980. Vor allem Versorgungszentren, die sich in der Trägerschaft von Kliniken befinden, arbeiten fast ausschließlich mit angestellten Ärzten. Dort erhöhte sich die Zahl angestellter Ärzte von 1524 auf 2448. Die Zahl der Vertragsärzte, die in Klinik-MVZ arbeiten, blieb hingegen mit 47 fast konstant und ohne große Bedeutung.

Die Mehrzahl der Versorgungszentren (792) beschäftigt ausschließlich angestellte Mediziner; dieser Typ wächst überdurchschnittlich. Die zweitstärkste Gruppe (aktuell 430) mit einer Mischung aus Vertragsärzten und angestellten Medizinern wächst nur geringfügig. Die Zahl der MVZ, in denen nur Vertragsärzte arbeiten, ist mit 103 leicht rückläufig.

Im Durchschnitt arbeiten 4,7 Ärzte in einem MVZ, 0,5 mehr als ein Jahr zuvor.

38,3 Prozent der Versorgungszentren befinden sich gegenwärtig in der Trägerschaft von Kliniken, 17,5 Prozent in sonstiger Trägerschaft. Vertragsärzte als Träger sind nach wie vor in der Mehrheit, scheinen aber an Bedeutung abzunehmen. In den neuen Bundesländern sind Kliniken als Träger von größerer Bedeutung als im Westen. Die weitaus meisten Versorgungszentren gibt es in Bayern, Niedersachsen und Berlin.

Lesen Sie dazu auch den Kommentar: Wer denkt an den Nachwuchs?

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