Gonorrhö

Antibiotika helfen nicht? Neue Meldepflichten!

Bei Stämmen von N. gonorrhoeae, gegen die Azithromycin, Cefixim oder Ceftriaxon nur eine geringe Wirkung haben, gilt jetzt eine Meldepflicht für Labore.

Veröffentlicht:

Berlin. Seit dem 1. März müssen Ärzte es melden, wenn Azithromycin, Cefixim oder Ceftriaxon keine oder verminderte Wirkung gegen Neisseria gonorrhoeae haben. Es reicht dabei dem Robert Koch-Institut zufolge aus, wenn die verminderte Empfindlichkeit gegen nur eines der drei angegebenen Antibiotika vorliegt (Epid Bull 10/2020). Bereits dann ist eine Meldung für diagnostizierende Labore verpflichtend. Außerdem müssen behandelnde Ärzte ergänzend weitere klinische und epidemiologische Angaben machen, heißt es im Bulletin. (ato)

Mehr zum Thema

EBM-Abrechnung

Neue GOP für Beobachtung nach Medikamentengabe

Das könnte Sie auch interessieren
Die Chancen der Vitamin-C-Hochdosis-Therapie nutzen

© Pascoe Naturmedizin

Vitamin-C-Therapie

Die Chancen der Vitamin-C-Hochdosis-Therapie nutzen

Anzeige | Pascoe Naturmedizin
Mit Vitamin C gegen schwere Langzeitfolgen

© designer491 / Getty Images / iStockphoto

Long-COVID

Mit Vitamin C gegen schwere Langzeitfolgen

Anzeige | Pascoe Naturmedizin
Long-COVID-Syndrom: Warum Frauen häufiger betroffen sind

© Pascoe Naturmedizin

Vitamin-C-Infusionen bei Long-COVID

Long-COVID-Syndrom: Warum Frauen häufiger betroffen sind

Anzeige | Pascoe Naturmedizin
Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Jetzt anmelden / registrieren »

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

» kostenlos und direkt in Ihr Postfach

Am Morgen: Ihr individueller Themenmix

Zum Feierabend: das tagesaktuelle Telegramm

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Bei aggressiven Patienten hilft nur Deeskalation: Dabei sollten die MFA ruhig, aber bestimmt Grenzen setzen.

© LIGHTFIELD STUDIOS / stock.adobe.com

Tipps

Die richtige Kommunikation mit schwierigen Patienten

Die Gesundheitsministerkonferenz will mehr Gelegenheiten für das Corona-Impfen schaffen – so auch in Apotheken.

© ABDA

GMK-Beschluss

Gesundheitsminister wollen Corona-Impfungen in Apotheken

Trauer über den Verlust des Babys: 0,62 Prozent der Klinikgebärenden ohne COVID-19 hatten in den USA von März 2020 bis September 2021 eine Totgeburt. Bei Gebärenden mit COVID waren es 1,26 Prozent. (Symbolbild mit Fotomodell)

© thodonal / stock.adobe.com

Corona-Studien-Splitter

Was CureVacs Corona-Impfstoff von BioNTechs unterscheidet