Gonorrhö

Antibiotika helfen nicht? Neue Meldepflichten!

Bei Stämmen von N. gonorrhoeae, gegen die Azithromycin, Cefixim oder Ceftriaxon nur eine geringe Wirkung haben, gilt jetzt eine Meldepflicht für Labore.

Veröffentlicht: 05.03.2020, 16:28 Uhr

Berlin. Seit dem 1. März müssen Ärzte es melden, wenn Azithromycin, Cefixim oder Ceftriaxon keine oder verminderte Wirkung gegen Neisseria gonorrhoeae haben. Es reicht dabei dem Robert Koch-Institut zufolge aus, wenn die verminderte Empfindlichkeit gegen nur eines der drei angegebenen Antibiotika vorliegt (Epid Bull 10/2020). Bereits dann ist eine Meldung für diagnostizierende Labore verpflichtend. Außerdem müssen behandelnde Ärzte ergänzend weitere klinische und epidemiologische Angaben machen, heißt es im Bulletin. (ato)

Mehr zum Thema

EU verbreitet Optimismus

Ist der Corona-Impfstoff bald da?

Das könnte Sie auch interessieren
Die Chancen der Vitamin-C-Hochdosis-Therapie nutzen

Vitamin-C-Therapie

Die Chancen der Vitamin-C-Hochdosis-Therapie nutzen

Anzeige | Pascoe Naturmedizin
Vitamin C – ein Must-Have fürs Immunsystem

Immunmodulation

Vitamin C – ein Must-Have fürs Immunsystem

Anzeige | Pascoe Naturmedizin
Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Newsletter bestellen »

Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte, Medizinstudenten, MFA und weitere Personengruppen viele Vorteile.

Die Anmeldung ist mit wenigen Klicks erledigt.

Jetzt anmelden / registrieren »

Top-Meldungen
Pflegekräfte versorgen einen Patienten auf der Intensivstation im Operativen Zentrum II des Universitätsklinikums Essen.

COVID-19-Versorgung

Intensivstationen: Das Personal ist der Flaschenhals

Die EU geht davon aus, dass im Frühjahr zumindest Impfstoff für Risikogruppen und Gesundheitspersonal zur Verfügung stehen könnte.

EU verbreitet Optimismus

Ist der Corona-Impfstoff bald da?

Blutgefäß mit Erythrozyten und Sauerstoff-Molekülen: Bei einem kardiogenen Schock kommt es zu einer Schädigung von Endothelzellen, die die innere Gefäßwand auskleiden. Das daraus resultierende „vascular leakage“, also die erhöhte Durchlässigkeit der Gefäße, führt dazu, dass das Gewebe schlechter mit Sauerstoff versorgt wird. Ein neuer molekularer Antikörper soll jetzt die pathophysiologische Kaskade durchbrechen.

Sterberisiko senken

Neuer Therapie-Ansatz bei kardiogenem Schock