Augenärzte im Norden machen früher Schluss

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BAD SEGEBERG (di). Augenärzte in Schleswig-Holstein machen ab 16. März "Dienst nach Vorschrift". Damit schließt sich die Fachgruppe einem Aufruf der Gemeinschaft fachärztlicher Berufsverbände (GfB) und der Ärztegenossenschaft Schleswig-Holstein an.

Die Aktion ist zunächst bis zum Quartalsende befristet und umfasst reduzierte Sprechstundenzeiten und zum Teil Praxisschließungen. Damit wollen die Augenärzte "einen Vorgeschmack auf den künftigen Mangel in der ambulanten Versorgung" geben. Der Verband begründet die Aktion mit den Auswirkungen der Honorarreform, nach der den Augenärzten im Norden nur 23 Euro pro Patient im Quartal für Behandlungen zur Verfügung stehen.

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