Telemedizin

BKK-Verbände machen bei PädExpert mit

Das Expertenkonsil "PädExpert" gewinnt immer neue Unterstützer hinzu. Jetzt beteiligen sich auch die Betriebskrankenkassen.

Veröffentlicht:

MÜNCHEN/KORNWESTHEIM. Das Gesundheitsprogramm der Betriebskrankenkassen (BKK) für Kinder und Jugendliche, "BKK Starke Kids", wird bundesweit ausgebaut: Das telemedizinische Expertenkonsil "PädExpert" unterstützt ab sofort Eltern und Kinder bei der fachärztlichen Behandlung von seltenen und chronischen Erkrankungen.

Das haben die BKK Landesverbände Bayern und Süd am Freitag gemeldet. Auch zum Behandlungsbedarf von psychosozialen Problemen bei Jugendlichen sei der Vertrag erweitert worden. Beteiligt sind die BKK Vertragsarbeitsgemeinschaften Baden-Württemberg, Bayern und Hessen und der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte.

Angesichts langer Wartezeiten auf Facharzttermine in ländlichen Gebieten und weiter Anfahrtswege für Patienten können durch das PädExpert-Konsil persönliche Arztbesuche beim Spezialisten eingespart werden, ohne dass dadurch ein Qualitätsverlust in der Behandlung entsteht.

Dabei fungiert ein hausärztlich tätiger Kinder- und Jugendarzt als Lotse und zieht bei chronischen und seltenen Erkrankungen über digitale Anwendungen einen spezialisierten Schwerpunktpädiater, Dermatologen oder Kinder- und Jugendpsychiater für Diagnostik und Therapieplanung hinzu. Für die Behandlung notwendige Informationen werden zwischen Kinder- und Jugendarzt und Pädiatrie-Experte ausgetauscht und unterstützen die Diagnosestellung und den Therapieplan.

Somit ist die Expertise der Spezialisten nicht mehr an den Standort der Praxis oder Klinik gebunden und es ist sichergestellt, dass der Kinder- und Jugendarzt innerhalb von 24 Stunden eine erste Rückmeldung erhält. (ger)

Mehr zum Thema

Neuer Gesetzentwurf

Personalschlüssel für Klinik-Pflege soll ab 2024 gelten

Kommentare
Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Jetzt anmelden »Kostenlos registrieren »

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

» kostenlos und direkt in Ihr Postfach

Am Morgen: Ihr individueller Themenmix

Zum Feierabend: das tagesaktuelle Telegramm

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Ein Krankenpfleger schiebt ein Krankenbett durch eine Station. Das Bundesgesundheitsministerium hat Pläne für Ermittlung und Festlegung des Pflegepersonalbedarfs in einem Krankenhaus vorgestellt.

© Daniel Bockwoldt / picture alliance / dpa

Update

Neuer Gesetzentwurf

Personalschlüssel für Klinik-Pflege soll ab 2024 gelten