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Betriebsärzte

Bewegung beugt Krankheiten vor

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KARLSRUHE. Der Verband Deutscher Betriebs- und Werksärzte (VDBW) nimmt die ersten richtig heißen Sommertage zum Anlass, auf die Bedeutung des Betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM) gerade auch in Zeiten dieser starken körperlichen Belastung hinzuweisen.

Wie der VDBW ausführt, hätten Berufstätige oft keine Zeit, ihr Arbeitsalltag werde immer komplexer, digitaler und international. Die Kehrseite der Medaille: Durch den technologischen Fortschritt nehme körperliche Arbeit ab, die Kalorienzufuhr steige.

Angesichts dieses Paradigmenwandels der Arbeit will der VDBW eigenem Bekunden zufolge bei den Belegschaften die Bedeutung einer aktiven Bewegungskultur in Erinnerung rufen.

Bewegung wirkungsvolle Waffe gegen Stress

"Wir verbringen immer mehr Zeit im Sitzen als Folge der veränderten Bedingungen der Arbeitswelt. Bewegung ist aber ein wahres Wundermittel, wenn es um gesundheitliche Prävention geht. Sie hilft, angestauten Stress abzubauen, Verspannungen zu lösen und die Stimmung zu verbessern," kommentiert VDBW-Vizepräsidentin Dr. Anette Wahl-Wachendorf.

Laut Statistik sitzen Deutsche im erwerbstätigen Alter durchschnittlich 5,75 Stunden pro Tag - nur die Hälfte sei regelmäßig mindestens eine Stunde in der Woche sportlich aktiv.

Bewegung als Teil des BGM helfe, Krankheiten vorzubeugen und fit zu bleiben. Außerdem sei sie eine wirkungsvolle Waffe gegen Stress: Verbessert würden dadurch unter anderem die Leistungsfähigkeit des Gehirns, demnach die Fähigkeit zur Konzentration und die Aufnahme komplexer Sachverhalte sowie die Anpassung an Belastungen.

VDBW-Vize Wahl-Wachendorf appelliert deshalb "an kleine und große Arbeitgeber im Rahmen der Betrieblichen Gesundheitsförderung für Mobilisation zu sorgen". (maw)

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