Charta zur Betreuung Sterbender vorgestellt

BERLIN (sun). Eine "Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen" soll bundesweit eine gesellschaftliche Diskussion über die Themen Tod und Sterben anstoßen.

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"Die Themen Sterben und Tod werden immer noch von zu vielen Menschen verdrängt. Die Charta ist ein wichtiger Meilenstein, dieses Tabu aufzubrechen", betonte Gesundheits-Staatssekretärin Annette Widmann-Mauz (CDU) anlässlich der Vorstellung des Dokuments am Mittwoch in Berlin.

Die Träger der Charta - die Bundesärztekammer, die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin und der Deutsche Hospiz- und Palliativverband - erhoffen sich, dass die Charta ein "wichtiger Impuls für die Weiterentwicklung der Palliativmedizin in Deutschland wird".

"Die Charta fordert, die Rechte schwerstkranker und sterbender Menschen und ihre Bedürfnisse in den Mittelpunkt zu stellen", sagte die Vorstandsvorsitzende des Deutschen Hospiz- und Palliativverbandes, Dr. Birgit Weihrauch. Alle Menschen, die in ihrer letzten Lebensphase einer hospizlich-palliativen Versorgung bedürften, müssten auch dazu Zugang erhalten und auf eine menschenwürdige Begleitung und Betreuung vertrauen können.

Etwa 50 Verbände haben an einem dazu eingerichteten Runden Tisch die Charta kürzlich verabschiedet. Die Charta enthält fünf Leitsätze.

Lesen Sie dazu auch: Ein Votum für das Sterben in Würde Interview: "Die Debatte darf nicht beschränkt sein auf Fachzirkel" Charta zur Betreuung Sterbender vorgestellt Lesen Sie dazu auch den Kommentar: Charta gut, alles gut?

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